... dass hier mal jemand vom Hamburger Jugendamt oder vielleicht sogar irgendein Erziehungsministertirila vorbeischaut: Ihr seid echt doof! Das muss ich jetzt mal loswerden!
Ich möchte arbeiten! Ich möchte gern soviel arbeiten, dass ich wieder ein normales Leben führen kann und nicht immer mehr mit meinem Konto ins Minus gerate. Zumal Ihr Schweinebacken realitätsfremden Papierschieter Bürokraten ja meint, wir seien zu reich für Erziehungsgeld. Da reg ich mich ja schon gar nicht mehr drüber auf. Echt nicht. Okay fast gar nicht ... Egal. Darum geht es nicht. Ich möchte also arbeiten, damit ich wieder für mich sorgen kann, damit ich auch für mein Kind sorgen kann, damit ich weder dem A noch dem Staat auf der Tasche liege. Da ich nur eine Person bin, ist es doch nachvollziehbar, Ihr bescheuerten Dumpfbacken liebe Leute vom Jugendamt, dass ich dann eine Betreuung für mein Kind brauche.
Okay, ich habe schon kapiert, dass es Euch, mir fällt gar kein doofer Name mehr für Euch ein sehr verehrte Damen und Herren vom Jugendamt, sehr schwer fällt, einerseits tolle KiTa-Plätze zu versprechen, andererseits auch welche zur Verfügung zu stellen.
Zum Glück hab ich ja einen Arbeitgeber, der nicht ganz so korinthenkackerig ist wir Ihr! Mein Arbeitgeber hat Eigeninitiative (ich bin so sauer, ich kann das Wort nicht mehr richtig schreiben!) gezeigt und eine KiTa gegründet. Ich brauch von Euch nur noch einen 30-Stunden-Gutschein, damit ich meinen Sohn dort anmelden kann und wieder meiner Arbeit nachgehen könnte. Mensch Meier!
Und was habt Ihr hirnverbrannten volldepperten Stempelhalter lieben Menschen dann zu tun? Ihr sollt mir nur diesen Gutschein geben. Nein, Ihr tut das nicht! Nein, wieso denn auch?
"Also, wenn Sie 20 Stunden in der Woche arbeiten, dann kriegen Sie auch nur einen 20-Stunden-Gutschein. Wenn das eine Betriebskrippe ist, dann zählt der Arbeitsweg nicht mit. Wir könnten kulant sein, aber Sie sind doch von dort, wo Sie wohnen, bis dort, wo Sie arbeiten, keine Stunde unterwegs, die S-Bahn fährt nur 17 Minuten."
Zum einen, liebe strunzdoofe Trulla vom Jugendamt liebe Dame vom Jugendamt, mach ich eigentlich fast täglich Überstunden (okay, ich kann verstehen, dass das vielleicht für die Dame-Beamtin vom Jugendamt nicht nachvollziehbar ist), zum anderen bin ich mit Kinderwagen und Kind sehr wohl eine Stunde von A nach B unterwegs. Falls der Fahrstuhl zur Bahn kaputt ist (das ist er sehr oft) eher noch länger ("Wir zählen nur die reine Bahnfahrt, Fußwege zählen nicht mit." - Wie jetzt, kriege ich einen Diensthubschrauber gestellt?). Es regt mich auf, es regt mich dermaßen auf!
Ich möcht einfach nur arbeiten und mein Kind in der Zeit betreut haben. Aber wenn die das lieber haben, könnt ich ja auch eine arbeitslose Vollzeitmutter werden und dem Staat so richtig zur Last fallen. Hmpf!!!
Montag, 29. Oktober 2007
Nur für den Fall
Das tippselte
Rosa
um
11:35
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Sonntag, 21. Oktober 2007
Unser Hartan-Kinderwagen
Wir haben da ja diesen Kinderwagen, der so in etwa zum Kleinwagenpreis zu haben war damals. Ein Geschenk von A's Eltern zur Geburt. Der Hartan. Ich fand den bislang immer gut und war total zufrieden. Bis zu dem U-Bahn-Unfall in der letzten Woche. Das sitzt mir immer noch in den Knochen.
Die Knochen des Hartan wollten wir nun allerdings repariert bekommen. Da ist ja auch noch Garantie drauf, haben wir uns gedacht und sind mit Kind und Wagen gestern zu dem Babymarkt gefahren, wo wir damals den Wagen auch kauften.
Zuallererst stießen wir auf den typischen Vorführeffekt. Wir wollten das Große Knacken demonstrieren, was bis dahin auch beliebig reproduzierbar war. Nun allerdings nicht. Es knackte nicht, alles war prima, die Verkäuferin schaltete sofort auf Abwehr, alles sei heil. Dann knackte es aber doch ganz furchtbar, der A erzählte die U-Bahn-Story, die Verkäuferin sah auch irgendwie ein bisschen ein, dass das vielleicht ein kleines bisschen doof war und überhaupt, sie hätten da so Ersatzgelenke für den Wagen, wir müssten bloß die Vernietung aufmachen, die Gelenke einbauen und dann in einer Autowerkstatt die Nieten wieder dicht und ... äh! Nicht wirklich befriedigend. Ich erklärte der Verkäuferin, dass dies für uns keine gute Idee sei. Wir seinen handwerklich eher unbegabt, und falls es nun doch ein Garantieschaden sei (sie meinte, das sei halt Verschleiß, Gelenke verschleißen und so), dann würden wir damit jegliche Garantie verwirken. Also so nicht und überhaupt! Die Verkäuferin meinte, es könne aber sehr lange dauern, den Wagen bei Hartan einzuschicken, drei Wochen oder länger. Und wir würden den doch täglich brauchen. Ich hab sie dann freundlich darauf aufmerksam gemacht, dass es in dem Geschäft doch sicherlich einen Ersatzwagen für uns gäbe. Und siehe da, es fand sich eine Möglichkeit, wir haben jetzt nur das Gestell eingeschickt zu Hartan, und dafür ein Leihgestell bekommen. Uns wurde noch mal erklärt, dass es aber sei könnte, dass dies normaler Verschleiß sei. Dann sei die halbjährige Garantie erloschen, es gäbe nur noch Gewährleistung, das erstreckt sich aber nicht auf Verschleiß.
Zum Glück kam grad noch eine andere Frau in den Laden, dabei hatte sie einen Hartanwagen. Sehr ärgerlich beschwerte sie sich über eine Panne. Das Große Knacken war ihr jetzt nämlich zum zweiten Mal passiert. Sie hat den Wagen genau wie wir im letzten Oktober gekauft. Und sachgemäß behandelt. Merkwürdig, oder?
Ich denk mal viel eher, es ist eine fehlerhafte Baureihe. Und wenn Hartan uns das nicht auf Garantie oder Gewährleistung oder was auch immer repariert, dann schauen wir mal, ob wir nicht noch mehr Leute finden, die mit Hartan-Wagen Große Knackerlebnisse haben.
Das tippselte
Rosa
um
21:03
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Labels: Ärger, Wutzfamilie
Mittwoch, 26. September 2007
Kein Ausgang
Wenn die mich da nicht rauslassen, dann geh ich da auch nicht wieder rein! Pöh! Ich bin doch nicht blöd!
Heut war ich mit dem Wutz in seinem Wagen beim Elektrofachhandel meines Misstrauens. Wir haben ein wenig gebummelt und nix interessantes gefunden, und dann wurde der Wutz missmutig und wollte nach Hause, bemilcht werden und so. Da wir ohnehin schon im Kassenbereich waren, wollte ich die Chance nutzen. An der Kasse stand nur ein Kunde, ich stellte mich geduldig mit Kinderwagen dahinter. Der Kunde (Ku) war sogar höflich. Er wollte sich ganz dünne machen, damit ich durch könnte. Aber das passte hinten und vorne nicht, der Kassengang war zu eng, also war ich genauso höflich und erklärte, dass es gar nichts ausmachte, noch einen Moment zu warten. Damit hab ich (I) aber der Kassiererin (K) das Stichwort für ihren großen Auftritt des Tages geliefert.
K: "Da können Sie auch nicht raus, das ist kein Ausgang."
I: "Aber ..."
K: "Da geht das nicht raus. Da dürfen Sie nicht durch."
I: "Aber ... da gehen doch ..."
K: "Das ist für zahlende Kunden."
Ku 1 kuckt hilflos
I kucke verwirrt
K: "Der Ausgang ist dahinten, hier können Sie nicht raus."
I: "Aber hören Sie mal, ich kann hier im Gang nicht wenden, und hinter mir stehen schon wieder drei andere Kunden." (Anm. Ku 2-4)
K: "Das ist mir egal, hier können Sie nicht raus."
I ziehe den Wagen aus dem schmalen Gang raus, rempel Ku2-4 an, die unwillig Platz machen.
Dann begebe ich mich auf den Weg zur "Infothek", da ist nämlich der Ausgang. Naja, ist ja auch nur fast einmal quer durch den Laden. Soll ich vielleicht unterwegs durch geschickt aufgebaute Waren zu Spontankäufen verführt werden. Diese Strategie ist heute bei mir verfehlt. Das funktioniert nicht mit hungrig brüllendem fröhlich singendem Kind im Wagen.
Bei der Infothek sitzt auch eine freundliche Angestellte (A). Außerdem ist dort der Ausgang mit so Klappbügeln versperrt.
I (leicht gereizt): "Ich möchte hier raus."
A: "Es ist offen" (sehr kundenfreundlicher Tonfall)
Ich versuche also, mit dem Wagen diesen Bügel aufzustoßen, aber das das Verdeck desselbigen weich und somit nachgiebig ist, funktioniert das nicht richtig. Die Angstellte kuckt in aller Seelenruhe zu, wie ich dann versuche, die Bügel zu öffnen, den Wagen durchzuziehen, geht nicht gut, also Kehrtwende, ich stoße die Bügel mit dem Po auf und zerre den Wagen dann rückwärts durch. Dabei gebe ich fröhliche und glückliche Bemerkungen über das Geschäft an sich und die Angestellten im Einzelnen von mir.
Mittlerweile ist bei der Kasse mit der "Kein-Ausgang"-Tusse kein einziger Kunde mehr zu sehen. Einzig ihr eiserner Wille zum guten Kundenservice versperrt nun noch den Weg nach draußen.
Da geh ich nicht wieder hin. Nee. Ich bin doch nicht blöd.
Das tippselte
Rosa
um
15:19
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Labels: Ärger
Donnerstag, 19. Juli 2007
Highlights
Ich wollte heut gar nicht bloggen, weil ich so dermaßen k.o. bin. Aber nun mach ich mal doch und so.
Wollt ja noch mal die Highlights von der Wutzkrankheit loswerden.
Positiv:
- Der Taxifahrer, der uns ins Krankenhaus gebracht hat, war nett und hat sich gefreut, dass wir einen Kindersitz mitbrachten, es gibt wohl arg viele Eltern, die im Taxi ihre Kinder lieber auf dem Schoß haben (vielleicht haben die keinen Sitz?).
- Die Nachtschwester, die bei unserer Ankunft Dienst hatte, hat uns flugs die Möglichkeit geschaffen, dass Wutz und ich in einem Bett schlafen konnten.
- Das Wetter war schön und warm.
- Es gab Brötchen zum Frühstück.
- A konnte sich freinehmen.
- Wir sind Dienstag schon wieder entlassen worden.
Negativ:
- Der Umgangston der Mütter mit ihren Kindern im Krankenhaus war echt unter aller Sau.
- Die Zimmer waren hellhörig, so dass man den Umgangston der Mütter mit ihren Kindern auch so richtig schön mitkriegte.
- Das Wetter war schön warm.
- Man konnte nachts die Türen der Erdgeschosszimmer nicht offen lassen, weil draußen Ratten waren.
- Zwei Tag-Schicht-Schwestern waren schlicht bescheuert. Die eine hatte die verantwortungsvolle Aufgabe der Frühstücksausgabe. Ich hatte das Buffetsystem nicht gleich kapiert und war nervös, weil der Wutz weinend allein im Zimmer war. Die Schwester fragte zigtausend mal nach, was ich haben wollte, da wurde es mir zu lang und zu bunt, und ich habe selbst zugegriffen. Die Schwester hat mir auf die Hand gehauen (!) und sagte "Ihr Kind hat Durchfall, lassen Sie die Hände vom Essen."
- Die andere Tagschicht-Schwester hatte große Sympathien für die Mütter, die so herzlichen Umgangston mit ihren Kindern pflegten (achtung, das ist ironisch), mit denen konnte sie gut. Ich war unten durch bei ihr! ("Das ist gefährlich, wenn Ihr Kind bei Ihnen im Bett schläft. Sie müssen es auch im Gitterbett ruhig kriegen."). Außerdem hatte sie keinerlei Ahnung vom Stillen. Als der Wutz bei 35 Grad Raumtemperatur und starkem Schwitzen und Durchfall den ganzen Nachmittag nicht stillen wollte, war ich ein wenig in Sorge. Die Schwester nicht: "Es reicht doch, wenn die alle vier Stunden stillen."
Noch ein kleiner Höhepunkt hintendran:
Der Wutz und seine Mama fahren dann also bei hochsommerlichem Wetter am Dienstag mittag mit dem Buggy nach Hause. Im Bus, weil der A ja nicht schon wieder frei haben kann. Die Buslinie führt an einem Lidl vorbei. Dort steigen sechs ältere, sehr sehr dicke Personen mit sehr sehr vollen Hackenporsches ein. "Junge Frau, nun machen Sie mal Platz", werde ich aufgefordert, die ich mit meinem Buggy in der "Bus-Bucht" für Kinderwagen und Rollifahrer stehe. Etwas fassungslos frage ich nach, warum ich dies tun sollte. "Wir sind gemeinsam unterwegs", werde ich beschieden. Ein Opi versucht, den Wutz in seinem Buggy aus dem Bus zu schieben. Ich klingle nach dem Busfahrer, und schon sind alle brav. Kann doch irgendwie gar nicht angehen sowas!
Naja, jetzt ist aber auch schon wieder gut. Morgen blogg ich wieder gut gelaunt :-)
Das tippselte
Rosa
um
21:29
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Labels: Alles über Wutz, Ärger, Mama Wutz
Montag, 9. Juli 2007
Beängstigend
Ich hab das Gefühl, ich dreh mich im Kreis, ich kämpfe gegen Windmühlen.
Tatsache ist: Ich habe ein Kind. Ist doch prima. Nachwuchs für Deutschland und so.
Mein Kind lebt noch von Muttermilch, aber es braucht bald richtig viel Futter. Und ich brauch auch richtig viel Futter, wenn ich noch ein bisschen länger Muttermilch produzieren möchte.
Futter muss bezahlt werden. Das weiß man ja. Man könnte also Erziehungsgeld beantragen. Haben wir auch. Aber unser schöner Staat findet, dass wir für Erziehungsgeld zu reich sind. Sind wir natürlich nicht. Aber unser schöner Staat rechnet das ganz komisch. Er geht von einem Nettoeinkommen aus, das wir gar nicht haben, er geht nicht vom tatsächlichen Nettoeinkommen aus, dann würden wir nämlich Erziehungsgeld bekommen.
Egal, was soll man jammern, Futter muss ja immer noch bezahlt werden. Dann gibt es ja noch Elterngeld. Elterngeld ist gut für Eltern wie uns, so hat der Staat es sich überlegt, die eine Arbeit haben, die ihren Namen buchstabieren können, die keine Kinder in der fünften Generation Sozialhilfe heranerziehen (achtung, das ist jetzt ein böser Ironiemodus!). Eltern, die also vor der potentiellen Geburt eines potentiellen Kindes gut verdienen, sollen durch das Elterngeld verlockt werden, potentiell schwanger zu werden. Und so. Aber Elterngeld ist gar nichts für uns, weil wir die Potenz zu früh hatten, wenn man so will.
Da gibt es jetzt also Eltern, die viel viel mehr Nettoeinkommen haben als wir, die wir zu reich sind für Erziehungsgeld, naja, diese Eltern kriegen dann aber vom Staat was, weil ihre Potenz später kam.
Egal, was soll man jammern, auch wenn es einem ja ärgerlich ankommt. Futter muss ja immer noch bezahlt werden. Man kann ja immer noch arbeiten, auch wenn es sehr sehr anstrengend ist, so mit Kind. Da gibt es doch diesen tollen neuen Kindergarten beim Arbeitgeber. Ohne Wartelisten soll der sein. Unbürokratisch, unkompliziert, nicht abhängig von Arbeitszeiten. Toll! Ein Lichtblick. Es wird also doch noch was mit Futterbezahlen. Ab Januar wird alles besser, sagt der Arbeitgeber, Kind im Kindergarten, Mama arbeitet 20 Stunden in der Woche. Wir können unser Futter bezahlen. Aber der Kindergarten passt dann doch nicht für uns, Mama muss zu lange arbeiten, um einen Anspruch auf einen Platz für den Wutz dort zu bekommen, so will es der nette Staat und der Arbeitgeber dann auch gleich mit.
Mama ist schön langsam wirklich ein wenig am Verzweifeln. Das Futter, das Futter, das will bezahlt werden.
Egal, was soll man jammern. Das Futter muss bezahlt werden. Nebenbei bemerkt, wir haben ja auch noch unser Dach über dem Kopf, was wir gern behalten würden. Wir wollen also wirklich immer noch nicht jammern. Wir kucken uns den Kindergarten einmal an. Der ist wirklich toll, wir denken also um. Mama kann doch auch einfach mehr arbeiten. Dann hat sie ja doch einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz für den futterfreudigen Wutz. Das kommt die Mama hart an, ihr Chef ist ein sehr anstrengender Mann, er erinnert sie in seiner fordernden Art manchmal an ihren Wutz, bloß er hat nicht so niedliche Pausbäckchen dabei, bei denen die Mama dem Wutz immer alles vergibt. Die Mama möchte eigentlich auch gerne mehr Zeit mit dem Wutz verbringen, grade wenn er so klein ist.
Egal, was soll man jammern, es geht ja auch um des Wutzens Futter, was bezahlt werden will. Wir rufen also beim Arbeitgeber an, dass wir gerne wieder mehr arbeiten möchten. Das erste Jahr vom Erziehungsurlaub ist im Januar um, da geht das doch sicherlich. Mama ist ganz aufgeregt und freut sich, dass endlich eine Lösung gefunden ist. Wutz betreut, Mama am Arbeiten. Futter klar. Dach über dem Kopf klar. Aber das ist dem Arbeitgeber nun gar nicht recht. Mamas 30 Stunden sind im Etat gar nicht eingeplant. Das kann sich der Arbeitgeber aber gar nicht richtig leisten. Mama hat sich doch, sagt der Arbeitgeber, festgelegt, dass sie ab Januar 20 Stunden arbeiten möchte. Da hat er sich, sagt der Arbeitgeber, nun drauf eingestellt. Der Arbeitgeber hat vergessen, dass er der Mama versprochen hat, den Wutz zu betreuen, wenn sie 20 Stunden arbeitet. Dem Arbeitgeber ist es auch ganz egal, dass die Mama keine Betreuung für den Wutz findet, wenn sie 20 Stunden arbeitet. Dem Staat ist das auch ganz egal.
Aber die Mama von dem Wutz, die hat jetzt große Angst vor der Zukunft, weil sie doch das Wutzfutter und das Wutzdach bezahlen muss.
Ich habe jetzt meinem Arbeitgeber eine Mail geschrieben, dass ich mehr arbeiten möchte, sobald der Wutz in der KiTa ist. Aber es sieht wohl nicht so gut aus, dass es wirklich klappt.
Ich finde es beängstigend. Und dann heißt es immer, dass da soviele Leute sind, die nicht arbeiten wollen und dem Staat auf der Tasche liegen :-(
Das tippselte
Rosa
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13:47
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Labels: Ärger, Solche Tage :-(
Freitag, 6. Juli 2007
Doofes Zitat
Ich möchte mich irgendwie distanzieren, von dem Idioten Knallkopp hirnlosen Kriegstreiber Präsidenten, der mein heutiges Zitat des Tages von sich gegeben hat. Ich vermute mal stark, dass der in Friedensangelegenheiten wenig kompetent ist. Aber ich werd ihm nicht den Gefallen tun und meinen Zitatelink wegmachen, nee!
Das tippselte
Rosa
um
13:15
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Labels: Ärger
Sonntag, 17. Juni 2007
Das schadet nix
Ich muss mal eine kleine Fingerspitze voller Ärger loswerden.
Wir waren heute bei den Schwiegers im Norden. Dass es mich nervt, immer wieder erklären zu müssen, dass wir es einfach anders machen als annudadings, ist nur am Rande erwähnt.
Ich habe Neurodermitis, wenn auch leicht. Mein Geschenk an den Wutz war daher die schöne Vollstillzeit, ich möchte alles tun, um ihm dieses Erbe zu ersparen. Darum bin ich jetzt auch vom Beikost-Geeiere wieder zum Vollstillen zurück gekehrt, auch wenn ich mich derzeit ziemlich ausgelaugt fühle.
OK, meinen Schwiegervater konnte ich noch davon abhalten, dem Wutz ein Stück Spargel in den Mund zu stecken.
Die Schwiegermutter hat ihm dann einfach eine Fingerspitze Speiseeis gegeben.
Ist echt super! Zucker, Vollmilch, und was nicht alles in dem tollen Aldi-Vanülle-Eis steckt. Warum geb ich mir eigentlich solche Mühe?
Darauf angesprochen, traf sie die Entscheidung: "Das schadet nix."
Das tippselte
Rosa
um
21:51
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