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Donnerstag, 22. November 2007

Doppelt ätzend

Die letzte Nacht hat die vorletzte noch getoppt - im negativen Sinne. Kindlein wollte schon am Abend gar nicht ruhig schlafen. Kindlein wollte in der Nacht im 45-Minuten-Takt an die mütterliche Brust. Da aber nicht mehr viel Milch da ist, wollte Kindlein tunlichst an die rechte mütterliche und an die linke mütterliche Brust. Die rechte mütterliche Brust und die linke mütterliche Brust samt die dazugehörige mütterliche Mutter waren aber sehr müde und nicht erbaut davon, immer wieder über 20 Minuten stillen zu dürfen. Kindi war ab zwei im mütterlichen Bett, aber das hat es von seinem Aufwach- und Stilltakt auch nicht abgehalten.

Jetzt ist das Morgengrauen da, das Kindi ist wohlauf, wenn auch hustig. Die Mutter ist angekotzt sehr müde und geht heut mit Kindi wegen des Hustens zum Arzt.

Donnerstag, 15. November 2007

Schlaflos

Die Nacht war recht schlaflos, da half auch kein Panieren.

Der Wutz ist zwar recht leicht eingeschlafen und ließ sich abends auch immer wieder in den Schlaf panieren. Aber nachts war dann der Wurm drin. Er (also der Wutz, nicht der Wurm) hatte nämlich recht wenig Abendbrot. Und ist beim Gutenacht-Stillen, was ich ja noch nicht abschaffen möchte, sehr schnell eingeschlafen. Da plagte ihn wohl dann der Hunger, als ich ins Bett wollte. Ich hab ihm ein Getreide-Obst-Gläschen gefüttert, das er auch fast zur Gänze futterte. Dabei schlief er schon halb wieder ein.

Gemäß unserem Der-Wutz-wird-groß-Plan hab ich ihn im eigenen Bett im Schlafsack schlafen lassen, ich schlief direkt daneben, aber von ihm weggedreht. Das ging nur eine Stunde gut, danach wachte er ständig wieder auf. Zunächst hab ich ihn noch in den Schlaf gestillt, weil ich ja eigentlich beschlossen hatte, erst einmal das Stillen am Tag und abends zu reduzieren. Aber er kam irgendwie gar nicht zur Ruh. Ich stillte, er schlief ein, nach zwanzig Minuten wieder dasselbe. Irgendwannwar mir das zuviel, und ich hab versucht, ihn zu panieren. Es war kein nennenswerter Unterschied zum Stillen, waren halt immer nur extrem kurze Schlafphasen.

Das hab ich bis halb fünf mitgemacht, dann wieder gestillt und ihn in meinem Bett weiterschlafen lassen, wo wir beide dann wenigstens bis 7.20 Schlaf fanden.

Echt blöde Nacht :-(

Dienstag, 13. November 2007

Inzwischen

muss man ihn gar nicht mehr so dolle panieren, es reicht auch, wenn man ihm den Rücken schön reibt, drei mal Liedsingen, zweimal Spieluhr aufziehen :-)

Sonntag, 11. November 2007

Zweimal gerüttelt :-)

So, nun ist bald Schlafensgehzeit, ich freu mich heute schon richtig.

Der Wutz schläft jetzt seit 20.00 Uhr, er war zweimal wach, aber ich hab heute eine unschlagbare Kombination:

1. Ich mach das Spiellämmchen an ("Guten Abend gute Nacht")
2. Ich dreh ihn auf die Seite, fast auf den Bauch.
3. Ich singe mehr oder weniger mittellaut und mittelrichtig ein plattdeutsches Schlafliedchen.
4. Ich rüttel an seiner Hüfte rum, so dass er sich dreht wie eine Wurst, die paniert werden soll.

Wurstpanadegesangdüdelü hilft. Er schreit noch zehn Minuten, dann ist er paniert wieder eingeschlafen :-)

Donnerstag, 8. November 2007

Ungeduld?

Ich danke Euch ganz herzlich für Eure tollen und sehr hilfreichen Kommentare zum Einschlafstillen. Ich glaub, einiges davon trifft wirklich des Pudels bzw. des Wutzens Kern. Und meinen Kern. Vermutlich muss ich mich wirklich selbst erst innerlich davon überzeugen, dass der kleine Kerl nachts keine Rundumdieuhr-Milchbar mehr braucht und es vollkommen legitim ist, dass ich jetzt wieder mindestens 30 cm meiner Matratze zurück erobern möchte ...

Vielleicht bin ich zu ungeduldig? Ich bin nämlich jetzt grade in diesem Moment mit meinem Latein am Ende, und da das ein Großes Latinum ist, heißt das einiges.

Es hat also in der letzten Nacht gar nicht soooo schlecht geklappt. Ich bin um halb zwölf ins Bett gegangen, da wachte der kleine Sauger grade auf und wollte bedient werden. Er wurde mit Mühe und Not zurück in den Schlaf gestreichelsungenspieluhrt. Lustig fanden wir alle drei das nicht, aber das soll auf einem ganz anderen Blatt stehen. Wir haben ihm ein wenig Kräutertee in seinen Trinklernbecher getan, davon hat er was bekommen. Er hat es dann tatsächlich bis halb drei oder so in seinem Bettchen und seinem Schlafsack ungestillt ausgehalten. Ich hab sogar auch ein wenig Schlaf bekommen. Um halb drei ließ er sich nicht beruhigen und wurde kurz gestillt, dasselbe noch mal um vier und um halb sechs, da hab ich ihn wieder zu mir ins Bett geholt. Aber solange hab ich immerhin das Bett für mich gehabt und nur drei mal gestillt. Das war ja schon mal etwas.

Nun dachte ich mir, dass der kleine Nicht-Nacht-Sauger heute morgen vielleicht sehr hungrig sei. Aber sobald ich ihn in den Hochstuhl gesetzt hab und ihm sein Breichen anreichen wollte, fing er jämmerlich an zu schreien und tut es eigentlich jetzt auch noch. Nur einmal war er guter Dinge, als er die Breischüssel in die Hände und somit den Inhalt auf Gesicht, Haare und Klamotten bekam, ansonsten hab ich hier grad einen unglücklichen Wutz, der wohl irgendwie gedacht hat, wenn es hell wird, geht der brustlose Alptraum vorbei und die Muttermilch geht zu ihm zurück.

Bin ich zu ungeduldig? Soll ich ihn jetzt bis zum Mittagessen hungern lassen?

:-((

Mittwoch, 7. November 2007

Der Schläfling

Also, ich bin ja nun keine Anhängerin der Ferber-Methode.

Aber der Herr Wutz und ich, wir schaukeln uns da grad in eine ungute Situation. Es sieht mir immer mehr so aus, als wenn der kleine Kerl sein Futterchen nun in der Nacht haben möchte, weil ich am Tag nicht mehr oft stille, also nur noch so ca. 2-3mal. Er futtert trotzdem nicht mehr Beikost, sondern mag dann nachts gern und viel trinken. Das mag ich aber nicht, ich will ihn ja auch langsam mal entstillen. Allmählich bin ich ein bisschen müde und mag gerne mal wieder ein wenig mehr schlafen.

Ist natürlich doof, wenn man müde ist und dann noch so leicht vergrippt, wie ich es zur Zeit bin, dann ist es noch schwerer, eine Maßnahme durchzuziehen, die am Anfang vielleicht noch nicht viel Erleichterung bringt. Und der Wutz ist sein Einschlafstillen gewöhnt und schläft eigentlich fast nie anders ein. OK, er hat es jetzt ein paar mal fertig gebracht, dass er (sehr müde) auf dem Weg von der Haustür zur Wohnungstür auf meinem Arm im Treppenhaus eingeschlafen ist. Aber da wollte ich ihn nun eigentlich nicht ins Bett bringen.

Heute hat er wieder eher homöopathische Mengen vertilgt von seiner Beikost. Letzte Nacht war sehr stillintensiv. Und für heute abend hat er sich auch gleich wieder einen netten Takt ausgesucht, er ist um viertel nach acht eingeschlafen, wollte um neun wieder stillen (da hat er dann noch mal), wollte dann um halb zehn wieder stillen. Da wollte ich nicht mehr, ich hab ihm seine Spieluhr aufgezogen, er hat noch mal zehn Minuten geschlafen. Danach wurde er dann sehr erbost wach, der Papa konnte ihn nicht in den Schlaf zurückberuhigen, Fläschen und Trinklernbecher wurden wütend angeschrien. Er hat sich richtig nett in Rage geschrien.

Ich habe mich mit dem schreienden Wutz in sein Bett gelegt, ihm das Händchen gehalten, ihn gestreichelt, leise mit ihm geredet, seine Spieluhr immer wieder aufgezogen. Er hat wohl noch zehn Minuten geweint, dann noch gegrummelt, dann geschnarcht. Jetzt schläft er schon eine ganze Weile wieder.

Hab ich ihn da jetzt etwa geferbert? Ich hoffe, das war nicht zu schlimm, aber irgendwo muss doch diese Situation mal unterbrochen werden :-(

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Nacht schlaflos, Kind verstopft

Beim Wutz ist die Nase dicht, es schnoddert grün heraus, die Nacht war dementsprechend.

Irgendwie find ich es ganz schön doof, man geht zum Kinderarzt, um das Kindchen zu impfen und kommt wieder mit krankem Kind. Das muss doch auch anders gehen ...

Dienstag, 30. Oktober 2007

So lässt es sich aushalten ...

... die Nacht war nicht besonders unruhig, der Tag war schön ruhig, aber "ergiebig".

In der Nacht hab ich sogar zweimal zwei Stunden Schlaf am Stück gehabt, das ist ja immer schon ein kleiner Urlaub. Der Wutz schläft schon seit einigen Wochen zumindest in seinem Bett ein, er wandert nachts rüber in meins, aber das ist ja schon mal ein Teilerfolg.

Bin dann zum Aufwachen nach meinem neuen Masterplan verfahren. Nicht den Wutz weiterstillen, damit wir vielleicht noch zwanzig Minuten schlafen können, nein, nein, munter werden, wenn der Wutz munter wird. Fällt zwar schwer, aber ich hab ja noch Glück. Mein Wutz wird meist so gegen 7.00 Uhr munter, es könnte schlimmer sein.

Er wird dann ein wenig beschmust im Bett, wir toben, dann stehen wir auf, es folgt das mütterliche und söhnelige Reinigungsritual, dann Frühstück.

Heute gab es Zwiebackbrei, Rezept kommt noch. Mundete dem Kinde. Dann ab ins Wohnzimmer, Schotten dicht bzw. Türen zu, damit die arme Molli-Katze ihre Ruhe hat. Kind auf den Fußboden, Mutter ans Notebook, so können beide ungestört arbeiten. Ich hab eine gute Stunde gearbeitet, nur ab und zu den Wutz vertreiben müssen, der sich so gerne mit seiner Spucke in meiner Tastatur verewigt hätte. Ging aber. Dann müdelte er, also ab ins Bett mit ihm. Das war gegen 10.00. Da hab ich ihn dann gestillt. Kind eingeschlafen, Mama wieder an die Arbeit. Nach einer Weile Kind wach, also ein wenig Tobeprogramm mit Kind, dann Mittag.

Der Wutz hat heute auch wieder ein ganzes 220g-Gläschen verspeist. Ich hab mal Hipp-Fisch probiert. Er mag Fisch. Gut, ich mag auch Fisch :-)

Dann hat er gespielt und ich gestrickt. Das Rückenteil von seiner Jacke ist fertig, ich hab mit dem Vorderteilchen angefangen. Vorne rechts.

Gegen Nachmittag packte ihn erneut die Müdigkeit, das lag vielleicht auch an dem netten Telefonat mit der Kaisermutter, wo er lebhaft dran teilnahm. Also wieder Kind ins Bett und Mama an den Rechner, zwecks Geburtstagsvorbereitung für Kind.

Dann Kind wieder wach, noch ein wenig gemeinsames Toben, dann haben wir es uns in der Küche gemütlich gemacht und das Abendessen vorbereitet, es gab Kartoffel-Karotten-Zucchini-Puffer mit Kresse-Saure-Sahne-Dings und Räucherlachs. Und für den Wutz ein Birnenbananen-Dinkel-Milchbreichen.

Dann Kind in die Wanne samt Mutter, ein wenig Toben, dann Kind müde und eingemilcht.

Nett war es so. So gemächlich. Das kann so bleiben :-)

Ach, er hat auch heute wieder laufen geübt, drei Schrittchen klappen schon ganz gut. Ich muss jetzt nur noch üben, dass ich schneller mit der Kamera zur Hand bin :-)

Samstag, 20. Oktober 2007

Bett

Der kleine Kerl schläft übrigens schon seit 20.00 Uhr in seinem eigenen Bett. Okay, er ist ein paar Mal auch wieder wach geworden und wieder eingestillt worden. Aber er schläft in seinem eigenen Bett :-) Pst!

Freitag, 19. Oktober 2007

Autsch

... das war wieder eine tolle Nacht, nur zweimal stillen, aber das wieder am Stück :-(

Bis ca. fünf Uhr hab ich wachgelegen, weil der Wutz keine Ruhe gab. Er wollte ganz dicht bei mir liegen, ich hab ihn - sobald er eingeschlafen war - so positioniert, dass ich auch einigermaßen bequem liegen konnte, Wutz wach, Stillen. Stillen, Stillen, Stillen. Mir tut die ganze Vorderfront ziemlich weh. Zum Schluss konnte ich gar nicht mehr richtig liegen.

Endlich hat das Gequäke auch den A geweckt, der als einziger Herr der Lage war und befand, dass der Kleine vielleicht Zahnungsschmerzen hatte. Uff, da hatte ich irgendwie gar nicht dran gedacht, wir haben ihm also ein Weleda-Zahnungszäpfchen verabreicht. Und Osanit-Kügelchen. Nix, kein Erfolg. Eine dreiviertel Stunde später ein Paracetamol-Zäpfchen. Der kleine Kerl war so jenseits von Gut und Böse bis dahin, dass er nicht mal gegen das Zäpfchengeben protestierte, und das will schon was heißen. Danach haben der Wutz und ich bis neun geschlafen.

Nun würde ich ja zugerne mal kucken, was da bei ihm im Mund so abgeht, aber er lässt mich nicht. Wie komm ich bloß an sein Gebiss? Er gähnt schon ganz vornehm mit verkniffenem Mündchen ...

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Sehr müde Nachtmilchkuh

Wir haben heute nacht nicht oft gestillt. Vielleicht zwei-, höchstens aber dreimal. Toll, oder?

Nicht wirklich. Wir haben zwar nicht oft gestillt, wohl aber lange. Ich hab es immer nur für ganz ganz ganz kurze Phasen geschafft, dem Wutz meine Brust aus dem Mündchen zu entreißen. Er wurde darauf meist sofort wach und verlangte das gute Stück zurück. Jetzt sind sie wund, die guten Stücke, und ich bin müde. Der Wutz ist guter Dinge. Hmpf!

Da er die ganze Nacht über auch extrem viel Nähe verlangte, nehm ich an, auch er hat das Bahn-Erlebnis gestern als erschreckend empfunden, vielleicht auch einfach nur mein Weinen, und hat es eben auf seine Art und Weise verdaut.

Samstag, 6. Oktober 2007

Phasen

Alles nur eine Phase ... in der letzten Nacht sah es so aus, als wenn nun die Phase des relativ guten Schlafens wieder vorbei wäre. Der Wutz hat erst mal bis Mitternacht noch ganz gut vorgelegt und hatte dann richtig viel Ausdauer, uns eine richtig beschissene unruhige Nacht zu bereiten. Er wollte nicht dicht bei mir liegen, aber er wollte stillen. Er wollte nicht zu weit weg von mir liegen, er wollte in der Mitte der Matratze liegen usw.

Bin ziemlich erschöpft und hoffe, dass die nächste Nacht eine andere Phase mit sich bringt.

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Immer noch Urlaub

Eigentlich war der Urlaub gar nicht so schlecht. OK, der Wutz kränkelt, ich auch, aber der A ist wieder ganz fit, ich bin auf dem aufsteigenden Ast sozusagen, und der Wutz speist immerhin gut und schläft viel. Und mit all den guten Wünschen müsste es ihm auch bald wieder richtig gut gehen.

Also, er ist immer noch ziemlich schleimig sozusagen, sein Husten hört sich nicht wirklich richtig gut an, und ich nehme an, er hat auch noch Halsweh. Nachts schläft er aber ganz gut, auch mal ein paar Stunden am Stück, und tags ist er eigentlich recht gut gelaunt.

Heut vormittag haben wir ein Familienschläfchen gehalten, aus dem A schnell erwachte. Der hat dann einen Kuchen gebacken. Photos kommen später. Der Kuchen sieht total perfekt aus :-)

Der Wutz und ich haben bis fast 13.00 geschlafen. Danach gab es Beikost, das klappte gut.

Dann waren wir im Wald und haben Pilze gefunden. Auf der Autofahrt hat der Wutz geschlafen. Auf dem Rückweg auch.

Die Abendbeikost klappte gut, er hat sich den Brei künstlerisch im Haar verteilt, nahm daraufhin noch ein kleines Bad, putzte Zähnchen, nahm freudig seinen Hustensaft und seine Nasentropfen und verschwand sozusagen in der Versenkung, will sagen, er schlief ein. Problemlos. Um 20.30 so ungefähr. Er hat noch einmal kurz gemuckt, wollte aber nur kurz vor meiner Brust meditieren und gar nicht anfassen, ansonsten schläft er seit dem.

Sehr schön, wirklich :-)

Mittwoch, 26. September 2007

Ruhe

Nach einer ruhigen Nacht, in der der Wutz und ich nicht einmal Matratzenplatzstreitigkeiten ausgefochten haben und beide relativ lange Schlafphasen (manchmal sogar über eine Stunde am Stück) hatten, folgt ein ruhiger Vormittag. Der Wutz ist gut gelaunt erwacht, hat sich noch vom Papa wickeln lassen und dort charmant mit ihm geplaudert. Dann hat er mit mir im Bett getobt, wir haben uns gemeinsam frisch gemacht und für den Tag gestylt (naja oder so ...), haben gefrühstückt (Mama Müsli, Wutz ein Eckchen Dinkelknäcke), dann hat er mir ein wenig bei der Arbeit zugesehen und ist dann sehr müde geworden. Nun schläft er schon eine Weile lang sehr ruhig, ich konnte ganz gut arbeiten (heut nachmittag noch einmal eine Stunde ) und viele liegen gebliebene Dinge erledigen. Ich habe sogar beim Mieterverein anrufen können. Weil mein Exvermieter ja noch eine Nebenkostennachzahlung möchte, obwohl das alles Schwachsinn ist. Die haben auch schon geschrieben. Ich habe auch eine böse Mail an eine Ebay-Verkäuferin geschrieben, die mir 3,80 Porto berechnet hat und das ganze dann in einem uralten Umschlag als Warensendung für 1,60 verschickt hat. Der Umschlag kam prompt zerrissen und natürlich offen an. Und ich bin zu sehr Gutmenschin, als dass ich gleich eine schlechte Bewertung vergebe.

Nun will ich noch das Stöckchen erledigen, das noch aussteht :-)

Freitag, 21. September 2007

Schlaf und Futter

Der Wutz speiste heute gut, etliche Dinkelknäcke, eine halbe Karotte. Ein wenig Püree zum Mittag, ein wenig Brei zum Abend sowie eine knappe Pappsattflasche vom Vater.

Nachdem er (also der Wutz) mir noch ein paar Schoten aus seinem Leben erzählt hat ("Dadadadeywawanang"), ist er sanft eingeschlummert. Er schlummert noch, seine Einschlaf-CD düdelt noch leise. Er liegt auf dem Bauch und hat sein Popochen in die Höhe gerecht.

Donnerstag, 20. September 2007

Vatersohn

Der Papa hat den Wutz eingeschläfert, sogar mit ein wenig Pappsattschlafmilch. Ich musste nach der Arbeit im Büro noch weiter arbeiten, das war also die Gelegenheit.

Fertig mit der Arbeit und der Welt kam ich ins Schlafzimmer und fand dort den stolzen Vater mit dem schlafenden Kindi vor.

So eine Freude!!!

Das hätte ich nicht gedacht

..., dass man die letzte Nacht noch steigern kann. Aber - man soll ja alles positiv sehen - mein Sohn hat mich eines Besseren belehrt. Er kann das.

Von 20.00 bis 23.o0 war er extrem unruhig, alle 10-20 Minuten meldete sich der kleine Herr. Um 23.00 Uhr bin ich dann auch ins Bett gegangen und hoffte nun auf Besserung. Aber nein. Der kleine Herr wollte bitte stillen. Und wenn ich dann das Gefühl hatte, der kleine Herr sei eingeschlafen, und ihn abdocken wollte, dann jaulte er ganz jämmerlich und wollte wieder andocken. Aber bitte sofort. Andere Variante: Der kleine Herr dockte sich selbst ab und schien zu schlafen. Meine mütterlichen Augen schlossen sich auch ganz allmählich. Da! Mutters Augen fast zu, der kleine Herr hub an zu schreien. Gefühlte Stillpause: keine! Tatsächliche Stillpause: ca. fünf Minuten. Ich hatte aber auch das Gefühl, er habe Schmerzen. Blähungen vielleicht, weil seit Tagen kein Kacki? Zahn? Die Bäckchen sind zur Zeit sehr rot. Um ca. 0.20 war ich schon verzweifelt, um ca. 1.37 haben wir ihm ein Kümmelzäpfchen verabreicht, um ca. 4.30 Uhr dann ein Paracetamol. Geholfen hat nix.

Ich werde jetzt mit dem Zwergi mal zum Doktor marschieren, um auszuschließen, dass er krank ist.

Und dann fand ich den Tipp mit der verdünnten Milch ja mal ganz interessant. Fehlt bloß Milchpulver.

Ich bin ziemlich müde.

Mittwoch, 19. September 2007

Heiteres Nachtleben

OK, die Nacht war grauenvoll. Ich hätte nicht gedacht, dass es möglich ist, in einem Zeitraum von 23.00 Uhr bis 8.00 Uhr 20mal zu stillen. Aber mein lieber Sohn hat es möglich gemacht. Wie schön :-/

Dienstag, 18. September 2007

Abgeflascht

Zwei Nächte hat es ganz gut geklappt mit dem Gutenachtflaschenzeug. In der ersten hat der Wutz wirklich toll geschlafen, in der zweiten so wie früher, also mit einem ca. zweistündigen Rhythmus. Gestern hat er dann schon kaum noch Flasche haben wollen und hat seinen üblichen anstrengenden Wach- und Stilltakt gehabt. Heute abend hat er die Flasche fast komplett verweigert. Mir graut es schon vor der Nacht, weil er auch tagsüber nicht besonders gut geschlafen hat. Es mag ja sein, dass der Wutz weiß, was gut für ihn ist (Muttermilch), aber er weiß eindeutig nicht, was gut für seine Mama, also mich, ist. Ich brauche allmählich auch wieder ein bisschen Nachtschlaf, und mir fehlen die körperlichen Kraftreserven für eine erneute Vollstillperiode.

Morgen wollen wir mal schauen, ob der A ihm die Flasche vielleicht geben kann.

Sonntag, 16. September 2007

Schlaf

Ich hatte eine tolle Nacht, der Wutz auch, wir haben endlich mal wieder geschlafen :-) Ich komme mir vor wie nach einem zweiwöchigen Urlaub!