Der kleine Suppenkaspar hat heute sämtliche Rekorde gebrochen.
Er hat zum Mittag statt wie sonst ein halbes Gläschen ein ganzes Gläschen gefuttert.
Zum Abendbrot gab es dann - er ist ja jetzt alt genug oder so - Vollkorngrießbrei aus echtem Grieß mit Vollmilch. Normalerweise futtert er ja auch hier eine halbe Portion mit ca. 100 ml Milch, aber heute hat er eine Portion mit 150 ml Milch weggeputzt und dazu noch dem A und mir das Essen (Kohlrabi-Eintopf) vom Teller geschnappt. Er hat also dazu noch ca. anderthalb Kartoffeln gegessen und viele Stücke Kohlrabi. Danach war er dann immer noch ein wenig hungrig und hat ein paar Bissen Banane hinterhergeschickt.
Uff!
Sonntag, 25. November 2007
Futterorgie
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Rosa
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21:40
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Montag, 12. November 2007
Futtern mit Muttern
Ich war ja noch ein wenig skeptisch, ob mein Abendessen-Trick sich nicht als Eintagsfliege erweisen könnte.
Aber wir hatten heute drei Mahlzeiten mit Mutter-Futter, und der Wutz hat gespachtelt, als wenn er nie was anderes getan hätte.
Heut morgen ein halbes Glas Getreide-Obst, heut mittag ein wenig Hühnerfrikassee und ein knappes 220 g-Gläschen Karotte-Reis-Pute, heut abend die Krönung: seine halbe ganze Portion Milch-Getreidebrei mit Obst, eine Kartoffel mit Rahmspinat. Er wird richtig sauer, wenn ich auch ein Gabelchen von meinem Essen nehme.
So gefällt mir das :-)
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Rosa
um
20:46
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Sonntag, 11. November 2007
Beikost versus Familienkost
Ich hab mir das ja schon gedacht und hier auch schon das eine oder andere Mal geäußert: Der Wutz mag einfach seine Beikost nicht mehr, der will was Richtiges zwischen die siebeneinhalb Beißerchen bekommen.
Heute morgen war zwar sein Müsligläschen auch ganz nett, aber ich hab ihm gleichfalls auch ein paar Stückchen Vollkornbrot (feingemahlen) mit Frischkäse angeboten, was eindeutig viel toller war. Hat er gut weggefuttert.
Heute mittag hat sein Gläschen ganz gut gegessen, aber das war auch schon recht grobstückig. Und der Apfelschnitz, den ich ihm dazu gegeben hab, war wieder interessanter und leckerer.
Heut abend kam dann der Renner :-) Wir hatten Hühnerfrikassee mit Reis, der Wutz sollte seinen Getreide-Milch-Brei mit ein wenig Obstsalat bekommen. War ja nun gar nicht sein Ding. Ich bereite inzwischen ja aus lauter Resignation immer nur noch halbe Portionen zu, von denen er inzwischen auch nur noch die Hälfte isst. Aber nicht mal ein Löffelchen wollte er heute abend.
Als ich dann anfing, mein Frikassee aus der Suppenschale zu löffeln, wurde er ganz sauer. Er wollte doch davon auch abhaben, aber bitte auch mit dem großen glänzenden Löffel. Was ist das auch doof, so ein Babybreichen aus einem Babyschälchen mit einem Babylöffelchen zu essen! Ich hab ihm also immer wieder löffelweise Reis gegeben mit ein ganz wenig bisschen Soße. Das verschwand förmlich im Wutz, der sofort den Mund wieder aufsperrte. Mehr! Mehr! Mehr! Insgesamt hat er bestimmt acht bis zehn Esslöffel davon bekommen. Und als meine Schüssel dann endgültig leer war, hab ich einfach sein Näpfchen mit dem Breichen in die Schüssel getan und mit dem Esslöffel den Brei an den Wutz verfüttert. War dann auch im Nu weg.
Jetzt schläft er, ich bin mal gespannt, wie lange und wie gut :-)
Um das Einschlafstillen irgendwann bald auszuschleichen, führe ich jetzt allmählich ein neues Schlafenszeit-Ritual ein, ich lese dem Wutz jetzt abends erst mal etwas vor ("Wo ist das Schwein? Da ist das Schwein.").
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Rosa
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20:42
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Samstag, 10. November 2007
Und nun der Rest
Der kleine Kerl verweigert konsequent sein Essen. Frühstück wollte er keines, er hat dann beim Yoga ein kleines Stück Dinkelzwieback gegessen. Mittag ebenfalls Fehlanzeige, zu müde, statt dessen gestillt, damit er einschläft, aber erst nach langem Versuchen, ihn zum Mittag zu bewegen. Er hat allerdings wieder ein bisschen Zwieback gefuttert und ein paar ganz winzige Stücke weiche Birne und Kiwi. Nachmittags etwas Zwieback, frühabends etwas Nudeln und Teilchen vom Mittagessen, Gesamtmenge lag aber nicht über ca. 20 g. Eine Viertelportion Abendbrei.
Einschlafgestillt, dann einmal ohne Stillen wieder geschläfert. Um ca. elf dann großes Geschrei, nicht zu beruhigen. Erst gegen Mitternacht wieder einschlafgestillt, scheinbar riesengroßer Hunger.
Ich fühle mich so inkompetent.
Es erinnert mich so wahnsinnig an die Zeit, in der ich aufhörte zu rauchen! Wie gern wollte ich damals rauchen! Aber ich durfte nicht, ich wollte ja eigentlich auch nicht gerne, ich wusste ja, es wäre nicht gut für mich.
Wie gern würde ich in den bequemen, weil gewohnten Pfaden weitermachen, aber es ist ja nicht wirklich richtig gut. Ich kenn die neuen Pfade aber nicht. Ich finde auch nicht das richtige Mittelmaß, wo kann ich weiterstillen, wo ist es kontraproduktiv? Ich weiß nur, dass ich es eben nachts nicht mehr so aushalte!
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Rosa
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00:44
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Donnerstag, 8. November 2007
Neues zum ewigen Thema ...
Ich find das ja toll, dass ich hier so viele gute Ratschläge und Meinungen und überhaupt bekomme zum ewig aktuellen Thema Stillen-Beikost-Schlafen. Das hat mich heut ein wenig getröstet, denn da war ja nun wirklich der Wurm drin.
Hier also die Fortsetzung ...
Nachdem der kleine Kerl sein Frühstück nicht essen wollte, ging es erst einmal eine Runde spielen (und ein nettes Telefonat mit der ebenfalls abstillenden Kaiser-Mama führen). Wegen meiner Erkältung hab ich mich für die Arbeit heute abgemeldet, so dass ich nicht so sehr auf ein schnelles Tagschläfchen vom Wutz angewiesen war. Aber er schwächelte immer mehr, wollte aber ohne Brust nicht einschlafen (lautes Kreischen untermalte seinen Unwillen). Da es schon 11.00 Uhr war und die letzte Stillrunde somit nun auch wirklich schon einige Zeit zurücklag, hab ich ihm dann doch einen kleinen Cocktail angeboten. Nach anderthalb Minuten schlief er schon, er kann also auch davon nicht wesentlich satt geworden sein.
Der Wutzesche Mittagsschlaf verlief ungewohnt lang: Drei (!!!) Stunden hat er geschlafen, nicht einmal die Klingel hat ihn gestört. Dann wachte er wohlgemut auf, und ich war ganz glücklich, weil ich ihn nun ganz hungrig wähnte.
Ich hab ihm sein Lieblings-Gläschen warm gemacht und mein Essen auch gleich mit. Gut, er hat anderthalb Löffelchen vom Lieblings-Essen gefuttert, von mir noch ein paar Brokkoli-Röschen abhaben wollen und ein paar Nudeln. Das war es dann aber auch. Viel Wasser hat er getrunken.
Am Nachmittag war er extrem anhänglich. Er wollte mehrere Stunden lang überhaupt nicht von meinem Schoß runter, also haben wir Bücher "gelesen" und angeschaut und geschmust und "Hoppe Reiter" gespielt. Er hat ein paar Mal versucht, durch den Pulli anzudocken. Wenn ich mich mit ihm zusammen auf den Fußboden gesetzt hab, dann war er ganz glücklich und hat schön gespielt. Wir haben ein Wettkrabbeln veranstaltet und sein Bobby-Car hin- und hergeschoben. Und er hat ca. einen halben Zwieback verspeist. Immerhin.
Abends hat er ganz gnädig eine halbe Portion seiner halben Portion Brei gefuttert. Und von unserem Essen wieder ganz viel abhaben wollen. Also hat er nun ein paar Spaghetti intus, ein ganz bisschen gedünsteten Lachs und einige Fenchelstückchen.
Zu seiner Schlafenszeit hatte ich eine Betonbrust und musste dann auch stillen, er ist ratzfatz beim Stillen eingeschlafen und bis jetzt einmal aufgewacht. Da konnte er aber durch Spieluhr und Streicheln schnell wieder geschläfert werden.
Hm, also hab ich heut nicht ganz durchgehalten. Aber ich will ja auch noch nicht richtig ganz total abstillen bis morgen, sondern langsam reduzieren. Das ist heute ganz gut geglückt, hat aber nicht den Effekt gehabt, dass der kleine Kerl nun mehr futtert. So war das also heute.
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Rosa
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20:50
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Ungeduld?
Ich danke Euch ganz herzlich für Eure tollen und sehr hilfreichen Kommentare zum Einschlafstillen. Ich glaub, einiges davon trifft wirklich des Pudels bzw. des Wutzens Kern. Und meinen Kern. Vermutlich muss ich mich wirklich selbst erst innerlich davon überzeugen, dass der kleine Kerl nachts keine Rundumdieuhr-Milchbar mehr braucht und es vollkommen legitim ist, dass ich jetzt wieder mindestens 30 cm meiner Matratze zurück erobern möchte ...
Vielleicht bin ich zu ungeduldig? Ich bin nämlich jetzt grade in diesem Moment mit meinem Latein am Ende, und da das ein Großes Latinum ist, heißt das einiges.
Es hat also in der letzten Nacht gar nicht soooo schlecht geklappt. Ich bin um halb zwölf ins Bett gegangen, da wachte der kleine Sauger grade auf und wollte bedient werden. Er wurde mit Mühe und Not zurück in den Schlaf gestreichelsungenspieluhrt. Lustig fanden wir alle drei das nicht, aber das soll auf einem ganz anderen Blatt stehen. Wir haben ihm ein wenig Kräutertee in seinen Trinklernbecher getan, davon hat er was bekommen. Er hat es dann tatsächlich bis halb drei oder so in seinem Bettchen und seinem Schlafsack ungestillt ausgehalten. Ich hab sogar auch ein wenig Schlaf bekommen. Um halb drei ließ er sich nicht beruhigen und wurde kurz gestillt, dasselbe noch mal um vier und um halb sechs, da hab ich ihn wieder zu mir ins Bett geholt. Aber solange hab ich immerhin das Bett für mich gehabt und nur drei mal gestillt. Das war ja schon mal etwas.
Nun dachte ich mir, dass der kleine Nicht-Nacht-Sauger heute morgen vielleicht sehr hungrig sei. Aber sobald ich ihn in den Hochstuhl gesetzt hab und ihm sein Breichen anreichen wollte, fing er jämmerlich an zu schreien und tut es eigentlich jetzt auch noch. Nur einmal war er guter Dinge, als er die Breischüssel in die Hände und somit den Inhalt auf Gesicht, Haare und Klamotten bekam, ansonsten hab ich hier grad einen unglücklichen Wutz, der wohl irgendwie gedacht hat, wenn es hell wird, geht der brustlose Alptraum vorbei und die Muttermilch geht zu ihm zurück.
Bin ich zu ungeduldig? Soll ich ihn jetzt bis zum Mittagessen hungern lassen?
:-((
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Rosa
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09:27
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Dienstag, 6. November 2007
Gestrige Beikost
Ich schreib ja nun nicht mehr über jedes Bisschen, was der Wutz so zu sich nimmt, aber gestern war es mal wieder erwähnenswert. Zum Frühstück mochte er nichts außer Muttermilch. Sein Obst-Getreide-Gläschen wurde verweigert.
Zum Mittag hat er ein bisschen Gläschen zu sich genommen und dann auf meine Thunfisch-Pizza gespäht, die wollte er nämlich viel lieber. Ich hab ihm einige winzige Stückchen zum Probieren gegeben. Mochte er und wollte mehr, gab es aber nicht.
Nun bin ich mir über die erzieherische Konsequenz immer nicht ganz sicher. OK, er isst dann also fast nichts zum Mittag. Dann hat er natürlich am frühen Nachmittag Hunger. Wenn ich ihn dann stille, denkt er sich, dass er ja eh nichts futtern muss, weil er ja später stillen kann. Ist doof. Wenn ich ihn aber später nicht stille, futtert er auch nicht unbedingt mehr, sondern mag dann gerne nachts essen. Ist auch doof. Da bin ich noch recht unkompetent.
Dann kam also gestern der Abend. Der Wutz hat Hafer-Milch-Brei mit Apfel bekommen. Selbstgemacht und lecker. Fand er auch und hat sein ganzes Schüsselchen leer gefuttert. Dann wollte er sich gern am Familienessen beteiligen. So hab ich ihm einige Dinkelnudelstückchen abgegeben, einige Zucchini-Stückchen und ein ganz bisschen wenig Soße. Es mundete, das Kind wollte mehr, mehr, mehr. Also gab es noch ein halbes Obst-Getreide-Gläschen (vom Morgen) als Nachtisch. Wurde auch weggeputzt. Das daraufhin ins Bett gebrachte Kind schlief die nächsten drei Stunden tief und fest :-)
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Rosa
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11:41
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Dienstag, 30. Oktober 2007
Zwieback-Brei
Hier noch mein Zwieback-Brei-Rezept:
Man nehme einen Dinkelzwieback (z.B. Alnatura) und lege ihn in einen tiefen Teller. Dann gieße man eine gewisse Menge (so nach Gefühl eben) (Baby-)Saft drauf. Z.B. Apfel-Banane oder so. Man lasse das eine kleine Weile ziehen und matsche derweil eine halbe Banane. Dann tut man das Bananengematsche zu dem Zwieback und matscht es noch in eine nette gefällige Breikonsistenz. Fertig, sehr lecker fürs Kind :-)
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Rosa
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23:35
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So lässt es sich aushalten ...
... die Nacht war nicht besonders unruhig, der Tag war schön ruhig, aber "ergiebig".
In der Nacht hab ich sogar zweimal zwei Stunden Schlaf am Stück gehabt, das ist ja immer schon ein kleiner Urlaub. Der Wutz schläft schon seit einigen Wochen zumindest in seinem Bett ein, er wandert nachts rüber in meins, aber das ist ja schon mal ein Teilerfolg.
Bin dann zum Aufwachen nach meinem neuen Masterplan verfahren. Nicht den Wutz weiterstillen, damit wir vielleicht noch zwanzig Minuten schlafen können, nein, nein, munter werden, wenn der Wutz munter wird. Fällt zwar schwer, aber ich hab ja noch Glück. Mein Wutz wird meist so gegen 7.00 Uhr munter, es könnte schlimmer sein.
Er wird dann ein wenig beschmust im Bett, wir toben, dann stehen wir auf, es folgt das mütterliche und söhnelige Reinigungsritual, dann Frühstück.
Heute gab es Zwiebackbrei, Rezept kommt noch. Mundete dem Kinde. Dann ab ins Wohnzimmer, Schotten dicht bzw. Türen zu, damit die arme Molli-Katze ihre Ruhe hat. Kind auf den Fußboden, Mutter ans Notebook, so können beide ungestört arbeiten. Ich hab eine gute Stunde gearbeitet, nur ab und zu den Wutz vertreiben müssen, der sich so gerne mit seiner Spucke in meiner Tastatur verewigt hätte. Ging aber. Dann müdelte er, also ab ins Bett mit ihm. Das war gegen 10.00. Da hab ich ihn dann gestillt. Kind eingeschlafen, Mama wieder an die Arbeit. Nach einer Weile Kind wach, also ein wenig Tobeprogramm mit Kind, dann Mittag.
Der Wutz hat heute auch wieder ein ganzes 220g-Gläschen verspeist. Ich hab mal Hipp-Fisch probiert. Er mag Fisch. Gut, ich mag auch Fisch :-)
Dann hat er gespielt und ich gestrickt. Das Rückenteil von seiner Jacke ist fertig, ich hab mit dem Vorderteilchen angefangen. Vorne rechts.
Gegen Nachmittag packte ihn erneut die Müdigkeit, das lag vielleicht auch an dem netten Telefonat mit der Kaisermutter, wo er lebhaft dran teilnahm. Also wieder Kind ins Bett und Mama an den Rechner, zwecks Geburtstagsvorbereitung für Kind.
Dann Kind wieder wach, noch ein wenig gemeinsames Toben, dann haben wir es uns in der Küche gemütlich gemacht und das Abendessen vorbereitet, es gab Kartoffel-Karotten-Zucchini-Puffer mit Kresse-Saure-Sahne-Dings und Räucherlachs. Und für den Wutz ein Birnenbananen-Dinkel-Milchbreichen.
Dann Kind in die Wanne samt Mutter, ein wenig Toben, dann Kind müde und eingemilcht.
Nett war es so. So gemächlich. Das kann so bleiben :-)
Ach, er hat auch heute wieder laufen geübt, drei Schrittchen klappen schon ganz gut. Ich muss jetzt nur noch üben, dass ich schneller mit der Kamera zur Hand bin :-)
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Rosa
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23:24
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Freitag, 26. Oktober 2007
Der Impfling ... und der heutige Tag
Heut war ich fest entschlossen, diesem Tag einen straffen Rhythmus zu geben. Eine gute Mutter macht das oder so :-)
Ich war fest entschlossen. Das fängt ja schon morgens an. Der Wutz ist seltsamerweise meist früher bei Bewusstsein und wach und überhaupt als ich. Ich muss gestehen, dass ich dann immer wieder der Versuchung erliege, ihn mittels Muttermilch in die Bewusstlosigkeit zurückzubefördern. Das führt ja eigentlich zu nix. Er ist vielleicht 20 Minuten länger ruhig, in denen ich mein Bewusstsein irgendwo rechts hinter Nirwana oder so wieder finde. Mit ein wenig Glück jedenfalls. Schlafen tut der Wutz dennoch meist nicht mehr. Dafür ist er dann aber satt. Will heißen, er ist dann unwillig zu früstücken. Brei. Beikost. Und so.
Ich war also fest entschlossen, heut morgen den harten Weg zu wählen. Okay, ich hab eine kleine Abkürzung eingebaut. Ich hab den Wutz delegiert. Für zwanzig Minuten an den A. Dann war ich auch einigermaßen bei Sinnen und hab dann also mit dem straffen Rhythmus begonnen. Eine gute Mutter macht das ja so.
Frühstück. Der Wutz hat mich - vermutlich wegen der frühen Tageszeit verdutzt angeschaut. Er war nicht sehr hungrig, hat aber wohl höflichkeitshalber ein paar Happen gefuttert. Kind warm anziehen (da muss ich gestehen, dass ich da manchmal nachlässig bin, weil Kind aber auch keine Frostbeule ist, sondern eher ein Schwitzfrosch). Ab zum Impfen (das macht gute Mutter ja auch so ;-) [ich wollt mit dieser Behauptung jetzt aber keine politischen Grundsatzdiskussionen fördern]). HepatitisB ...
Wir hatten eine kleine Wartezeit von zwei Stunden, aber sei es drum, das ist ja auch irgendwie rhythmisch, das warten, wenn auch eher so ein langsamer Walzer.
Der Wutz fand den Pieks nicht erheiternd. Er hat sich echauffiert. Und dann hat er der Kinderärztin freundlich "Auf Wiedersehen" gewunken.
Der restliche Rhythmus war dann etwas impfschläfrig. So konnte ich ganz gut arbeiten, noch ein wenig stricken. Und sogar raglanrechnen. Raglanärmel sind nämlich kompliziert.
Am Nachmittag erwachte der Wutz, aber er war irgendwie nicht der Übliche Alte. Er war purzelig und maulig. Und auch nicht wirklich breihungrig.
Aber morgen wird es ihm sicherlich besser gehen, er schläft jetzt ganz ruhig.
Übrigens ist Impfen eine gute Möglichkeit, die kommenden und vorhandenen Zähne im Kindleinmund zu zählen. Ich habe bei der Gelegenheit entdeckt, dass unten links (vom Kindlein aus gesehen) der äußere Schneidezahn kommt :-)
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Rosa
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23:28
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Donnerstag, 25. Oktober 2007
Breiküche
Der Wutz musste sich heut morgen und heut mittag mit schnöder Gläschenkost begnügen. Aber heut abend hab ich schon mal wieder den Vorrat ein wenig aufgestockt mit einem Breichen aus Mangold, Kartoffeln, Lila Luder und Huhn. Alles hübsch gekocht, geölt, püriert. Fertig waren fünf Gläschen, von denen eins für morgen mittag ist und vier in die Truhe gewandert sind.
Ich komm mir so mutterhaft und produktiv vor :-))
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Rosa
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Mittwoch, 24. Oktober 2007
Schöner Tagesbeginn
Der kleine Kerl hat mich heute morgen überrascht. Bis heute fingen unsere Tage nämlich immer gleich an. Brust! Vehement eingefordert, Muttermilch ...
Heute gar nicht. Er ist relativ früh aufgewacht für seine Verhältnisse, um sieben, was seinen Vater sehr beglückte, der mit ihm in den Tag starten durfte (danke, mein Schatz *g*). Ich fand es ganz entspannend (wenn auch gemein), den A so verhalten vor sich hin fluchen zu hören und noch ein bisschen im Bett zu liegen.
Naja, aber da die Nacht heut auch recht unanstrengend war, hab ich mit dem Wutz keine lange Morgenkuschelstunde mehr gemacht, wir sind recht bald dann auch aufgestanden. Ich hab schon gleich mal ein paar alte Klamotten von ihm photographiert, die ich bei Ebay reinsetzen möchte (Money Money Money usw.), den inzwischen bekackten Wutz entkackt. Dann war halt Frühstückszeit.
Mein Kerlchen ist ja sonst ein Wenigfutterer. Mehr als ein halbes Gläschen krieg ich nicht in ihn rein, beim besten Willen nicht. Und Frühstück wie gesagt schon gar nicht. Da werd ich mit erbittert verkniffenen Lippen belohnt.
Heute war das aber anders. Er hat ein GANZES Gläschen Apfel-Pfirsich-Reis GEFRÜHSTÜCKT. 190 g! Hach!
Es wird!?!
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Rosa
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10:10
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Dienstag, 23. Oktober 2007
Breiblablaba
Heut haben wir üppig gebeikostet! Allerdings waren wir etwas aus dem Takt. Der Herr Wutz macht jetzt nämlich nicht mehr so gerne einen Vormittagsschlaf. Er ist ja auch schon groß und 11 Monate alt und so, und da macht man das vielleicht nicht mehr. Naja, müde ist er natürlich dennoch. Aber man hält ja tapfer durch. Dafür ist er dann um die Mittagszeit rum zwar superhungrig, aber auch supermüde. Und essen mag er dann gar nicht mehr, da wird gekreischt, was das Zeug hält. Da muss die Brust ran, und da will man ja auch schlafen gefälligst, sofort. Mama!
Er hat sich dann zur Ruhe begeben, bebrustet und so, um 15.30 gab es dann für ihn Mittagessen. Aber sehr lecker, ein Rezept aus meinem schönen neuen Buch, einen Veggi-Brei, sehr einfach:
300 g Pastinaken und 250 g Kartoffeln schälen, fein würfeln, in 1/4 l Möhrensaft für 15 Minuten kochen. Dann noch für eine kleine Weile 50 g Hirseflocken dazu geben (diese Instantdinger), noch ein wenig quellen lassen, mit 6 EL Rapsöl verrühren. Pürieren. Fertig! Ergibt ca. vier Portionen, die man auch einfrieren kann. Dem Wutz hat es gut geschmeckt.
Aber er war dann halt aus dem Takt. Wir waren noch kurz ein wenig draußen, und dann kam meine Freundin Eva ohne Link zum Teetrinken. Der Wutz hat sie ins Bein gebissen und bitterlich geweint, als sie das nicht mochte. Und er war halt die ganze Zeit jaulig und kreischig, weil er eigentlich um fünf schon wieder müde war. Aber um diese Uhrzeit leg ich ihn besser nicht mehr schlafen, sonst ist nachts Party. Also gab es schon etwas früher Abendbrei, der ihm auch wieder mundete. Ein Grieß-Himbeer-Brei.
Jetzt ist Kind satt und schläft und ich werde gleich mal an seinem neuen Jäckchen weiter stricken.
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Rosa
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20:30
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Sonntag, 21. Oktober 2007
Gläschenvorrat

Ich war heute sehr produktiv und habe mal ein wenig auf Vorrat gekocht für unseren kleinen Gourmet. Das Rezept war aus meinem neuen Kochbuch: Kürbis-Couscous mit Tahin. Wirklich einfach.
Einen winzigen Hokkaido-Kürbis mit Haut und Haaren bzw. mit Schale schlachten (ca. 500 g Kürbis wird benötigt) und entkernen und in kleine Würfelchen schneiden. Mit 300 ml Wasser ca. 10 Minuten köcheln lassen.
Derweil 80 g Vollkorncouscous in 1/4 l Möhrchensaft (Babywurzelsaft) quellen lassen. Dann die Couscous zu dem Kürbis tun, 3 EL Tahin (Sesampaste) dazu, pürieren. Fertig. Ist ganz lecker. Man kann da ca. sechs Gläschen mit befüllen und diese einfrieren. Dem Wutz hat ein halbes zum Mittag gut geschmeckt :-)))
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Rosa
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Samstag, 20. Oktober 2007
Beikost und so
Also, mein neues Kochbuch gefällt mir gut. Da sind echt schöne Rezepte drin, auch für mich, damit ich mir mal schnell was machen kann. Ich hab da schon ein Rezept vorgemerkt für "Pizzapfannkuchen" mit Hirse und Vollkornmehl und Tomaten und ein wenig Parmesan und Pesto. Das scheint total schnell zu gehen, und ich werd dabei vielleicht hoffentlich nicht immer fetter. Es sind wohl auch spezielle Stillmamirezepte. Sehr gut.
Der Wutz kriegt morgen ein kulinarisches Highlight: Kürbis-Couscous mit Tahin. Mal sehen, wie es ihm mundet. Im Zuge der Kocherei neulich hab ich entdeckt, dass er Hipp-Möhrensaft sehr mag. Also war ich heut abend mal experimentierfreudig und hab ihm einen Hirse-Milchbrei mit Möhrensaft angemischt. Und siehe da. Er hat tatsächlich fast alles aufgefuttert, das ist ja recht selten bei ihm. Das werd ich dann auch mal mit Apfelsaft probieren. Oder so. Geht schnell und ist ja auch abends ein prima Brei :-)
Wir Eltern hatten dann ein gehaltvolleres Abendessen. In der Gemüsekiste war noch Rote Bete, wir haben dann noch ein paar Zutaten ergänzt und einen fabelhaften Heringssalat draus gemacht. Mit Bratkartoffeln. Vielleicht tu ich nachher noch das Rezept und ein Bild rein :-)
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Rosa
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21:36
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Freitag, 19. Oktober 2007
Kulinarisches für Mutter und Sohn
Ich hab ein neues Kochbuch für den Wutz _und_ mich! Dieses hier nämlich. Mir war aufgefallen, dass es nicht so wirklich richtig einfach ist, zu der vorschwangerschaftlichen "Traum"-Figur zurückzukommen, wenn man mittags dem Kindlein ein vernünftiges Futter serviert und sich selbst hastig einen (naja, wenn es nur einer wäre ...) Schokoriegel reinpfeift. In meinem neuen Kochbuch sind nun auch Rezepte für ein gemeinsames Mittagessen. Da sind schon ganz schöne Rezepte bei. Gefällt mir gut. Die letzten Tage hatte ich ja nun allerhand um die Ohren, da bin ich nicht zum Kochen gekommen, aber heute war es dann soweit. Nach einem chaotischen Arbeitsvormittag konnte ich zur Tat schreiten.
Perlgraupenrisotto sollte es geben. Einfache Zubereitung, sehr preiswert. Ich fand es lecker!
So sah es aus:
Das war des Wutzens Risotto.
Dies hier meines ... wirklich schnell gemacht:
120 g Hühnerbrustfilet
2 Möhren
1 EL Rapsöl
120 g Perlgraupen
300 ml Möhrensaft (Babysaft ohne Honig oder dergleichen)
150 ml Wasser
2 EL saure Sahne
Sojasoße
Currypulver
Das Fleisch wird ganz klein gewürfelt und im Öl angebraten, die Möhren ebenfalls ganz klein würfeln und für zwei Minuten dazugeben. Dann die Perlgraupen mit rein, etwas glasig dünsten, mit Möhrensaft und Wasser ablöschen, solange köcheln lassen, bis die Graupen weich sind. Die saure Sahne nach Ermessen dazu geben, entweder die Kinderportion sahnefrei lassen oder eben nicht. Ich hab des Wutzens Portion leicht anpüriert und noch mit etwas Möhrensaft verflüssigt. Meine Portion hab ich micht Sojasoße und Currypulver abgeschmeckt, lecker.
So sah der Wutz nach dem Essen aus, ich glaub, ihm war es nicht flüssig genug. Dafür konnte er schön mantschen. Ich üb das noch!

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Rosa
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21:27
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Dienstag, 16. Oktober 2007
Neu auf dem Speiseplan
Der Wutz mag ja seine Dinkelzwiebäcke von Alnatura. Jetzt hab ich mal probiert ihm von selbiger Firma da Brotaufstrich mit Paprika und so drauf zu machen. Er liebt es :-)
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Rosa
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21:43
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Mittwoch, 10. Oktober 2007
Geordnete Mütter-Welt
Abgesehen davon, dass die Nacht beschissen recht schlaflos war, weil der Wutz mal wieder in einer Dauerbebrustungsphase steckte, und abgesehen davon, dass es mir (vielleicht auch deswegen) heute morgen und vormittag ziemlich schlecht ging und auch meine Erkältung wieder heftig zurück gekehrt ist, also abgesehen davon war heute ein sehr schöner Tag, denn ich habe meine Mütter-Welt wieder in Ordnung gebracht.
Als ich noch voll gestillt habe, da war meine Mütter-Welt noch ganz heile. Da wusste ich doch, wie das ging, da war ich Profine und selbstbewusst. Beikost macht Spaß, auch wenn der Wutz ein doofer kleiner Suppenkaspar ist nicht immer alles isst. Ich find es recht spannend und mach sicherlich auch immer mal wieder ein paar kleinere Fehlerlein und überhaupt. Aber selbstbewusst bin ich in der Welt der Beikost noch nicht. Und so kommt es immer mal wieder vor, dass in dieser Beikost-Welt für mich der Haken ist und ich das Gefühl habe, dass ich nur suboptimale Lösungen gefunden habe.
So war es in den letzten zwei Wochen. Der Wutz hatte ja vor einiger Zeit das Motto ausgerufen "Zurück zur Mutter Brust" und die Beikost verweigert, darunter auch seine Abendmahlzeit, die bis dahin aus Getreideflocken, Obstmus und nachfolgender Stillmahlzeit bestand, so wie es ja sein sollte. Nichts mehr zu holen mit dieser Mahlzeit beim Wutz. Auch mit Pre-Milch angerührt, schmeckte ihm der Brei nicht mehr. Zuerst haben wir ihm dann statt dessen Obst-Getreide-Gläschen gereicht. Die kamen ganz gut an, aber eigentlich soll er ja abends einen Milch-Getreide-Brei bekommen. Wir sind dann auf den Onkel-H-Grießbrei ausgewichen. Der schmeckte ihm - kein Wunder, da ist Bourbon-Vanille und all son Schiet drinne. So geriet also der Haken in meine Beikost- resp. Mütter-Welt. Eigentlich wollte ich meinen Sohn ja genau ohne solchen Schiet ernähren. Aber wie nun mit dem Milch(!)-Getreide-Brei? Klar, mit Muttermilch könnte man ihn anrühren, aber dann sehe ich mich in Jahrzehnten noch stillen, wenn ich alles, was der Wutz nicht mag, erst mal mit Muttermilch anrühre ;-) Vollmilch? Besser nicht, das Kindi ist allergiegefährdet. Oder doch? In einigen Büchern liest man ja, dass das bei einem über zehn Monate altem Kind kein Hindernis ist. Aber egal, welche Richtung, mir machte alles Bauchweh. Hmpf! Habe heute dann HA-2-Milchpulver gekauft. Damit und mit Dinkelflocken und einem viertel Obstgläschen habe ich dem kleinen Gourmet ein schmackhaftes Abendbrot bereitet. Er hat sogar ein gutes Drittelchen davon gefuttert.
Der nächste Haken in meiner kleinen Welt war die Sache mit der Dental-Hygiene.
Als der Wutz seinen ersten Zahn bekam, bin ich schnurstracks in die Apotheke und habe mich mit Baby-Zahnpflege-Utensilien eindecken lassen. Bestehend aus einem transparenten Silikon-Finger-Aufsatz mit Bürstchen sowie einem Zahnputzlernset von Mam, das waren zwei Bürsten, eine Winzbürste zum Selberputzenlernen und eine größere für die Mamabürsterei. Von Zahnpasta wurde uns in der Apotheke abgeraten und auch seitens der Kinderärztin, das solle man erst starten, wenn das Kindi selbst ausspucken könnte. Zahnpflege pur also sozusagen. Wir gaben fortan Herrn Wutz die Minizahnbürste zum Üben, das klappte auch ganz gut, er hat die immer eifrigst bearbeitet. Der Fingeraufsatz geriet in Vergessenheit, und wie es so ist mit transparenten kleinen Dingen: Er verschwand. Irgendwo. Weg ist er nun.
Anlässlich unseres Kinderarztbesuches vor anderthalb Wochen hat jetzt der A in einem Babymagazin gelesen, dass man doch vom ersten Zahn an mit Pasta und so. Und plötzlich bestätigte dies auch die Ärztin und die Apotheke. Zahnpasta wurde also beschafft. Ich bin ja ein sehr traditioneller Mensch. Und wenn die Mama jahrelang mit Elmex gut fährt, dann kann dies doch auch der Sohn. Wir haben also diese Baby-Zahnpasta von Elmex gekauft. Ein großer Fehler. Seitdem ruft der Anblick sämtlicher Zahnbürsten große Empörung beim Wutz hervor. Das Zeug kommt ihm nicht in den Mund. Nein, wirklich. Elmex! Ich war also gestern ein wenig ungenau in meiner Bitte um Hilfe. Nicht an der Zahnbürste direkt selbst liegt es, eher an der Zahnpasta, die nun hinzu kam.
Dennoch der Zahnputzhase ist eine tolle Idee, leider fand ich keinen :-( Unser Fingeraufsatz ist transparent und deswegen weg. Ich hab also einen neuen gekauft und auch gleich eine Zahnpasta ohne Fluor mit besserem Test-Ergebnis und babygerechterem Geschmack.
Beim Zubettgeh-Wickeln durfte der Wutz dann zuerst an meinem Finger mit Aufsatz ohne Zahnpasta nuckeln, inkl. fachgerechter Zahnmassage, dann hab ich ein wenig Pasta drauf gemacht, wieder Genuckel, wieder Massage. Fazit: Wutz begeistert, ich durfte auch nach mehr als drei Minuten nicht wieder aufhören, da gab es dann nämlich Geschrei.
Also sind meine Problemchen gelöst, meine kleine Mütter-Welt ist wieder in Ordnung. Wie schön :-) Ich dank Euch für Eure lieben Tipps!
Das tippselte
Rosa
um
20:53
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Labels: Beikost, Mama Wutz, Zeit des Zahns
Mittwoch, 3. Oktober 2007
Immer noch Urlaub
Eigentlich war der Urlaub gar nicht so schlecht. OK, der Wutz kränkelt, ich auch, aber der A ist wieder ganz fit, ich bin auf dem aufsteigenden Ast sozusagen, und der Wutz speist immerhin gut und schläft viel. Und mit all den guten Wünschen müsste es ihm auch bald wieder richtig gut gehen.
Also, er ist immer noch ziemlich schleimig sozusagen, sein Husten hört sich nicht wirklich richtig gut an, und ich nehme an, er hat auch noch Halsweh. Nachts schläft er aber ganz gut, auch mal ein paar Stunden am Stück, und tags ist er eigentlich recht gut gelaunt.
Heut vormittag haben wir ein Familienschläfchen gehalten, aus dem A schnell erwachte. Der hat dann einen Kuchen gebacken. Photos kommen später. Der Kuchen sieht total perfekt aus :-)
Der Wutz und ich haben bis fast 13.00 geschlafen. Danach gab es Beikost, das klappte gut.
Dann waren wir im Wald und haben Pilze gefunden. Auf der Autofahrt hat der Wutz geschlafen. Auf dem Rückweg auch.
Die Abendbeikost klappte gut, er hat sich den Brei künstlerisch im Haar verteilt, nahm daraufhin noch ein kleines Bad, putzte Zähnchen, nahm freudig seinen Hustensaft und seine Nasentropfen und verschwand sozusagen in der Versenkung, will sagen, er schlief ein. Problemlos. Um 20.30 so ungefähr. Er hat noch einmal kurz gemuckt, wollte aber nur kurz vor meiner Brust meditieren und gar nicht anfassen, ansonsten schläft er seit dem.
Sehr schön, wirklich :-)
Das tippselte
Rosa
um
22:55
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Labels: Beikost, Nachtwutz, Wutzfamilie
Montag, 1. Oktober 2007
Urlaub
Eigentlich haben der A und ich heute Urlaub. Aber wir hatten ja nun heute etwas vor, der Wutz musste zum Arzt. Leider war die Nacht sehr unruhig, der Kleine ist mittendrin weinend und wimmernd aufgewacht und war lange nicht zu beruhigen. Und so haben wir verschlafen. Dabei hatte ich den Wecker extra nicht gestellt, weil wir das eigentlich seit Wutzens Geburt nicht mehr brauchen.
Naja, um halb neun waren wir dann mehr oder weniger wach. Der kleine Joe Cocker war schlappig und schleimhustig. Ich war drömelig mit Schniefkopf, der A war auch total müde. Aber immerhin wach.
Auf auf also zum Arzt. Dort wurden wir aber gleich wieder weg geschickt. Ist auch irgendwie erstaunlich, finde ich. Da ist draußen herbstlich-kaltes-feuchtes Wetter, man erklärt der Sprechstundenhilfe, dass man ein schnupfhustigfiebriges Kind hat. Und die gute Frau lächelt und sagt: "Gehen Sie man noch mal für ne Stunde raus und kommen Sie dann wieder." Naja, ok, ne Stunde im Wartezimmer ist vielleicht auch nicht so empfehlenswert, wer weiß, mit was für Krankheiten man dann wieder kommt. Aber einen fröhlichen Herbstspaziergang wird man bei dem Wetter mit Kind wohl auch nicht gerne machen wollen. OK, wir sind dann frühstücken gegangen.
Und das war sogar ganz schön. Bei Karstadt gibt es so ein leckeres Angebot. Da kann man sich für 3,10 Euro fünf "Teile" am Buffet zusammenstellen. Also z.B. ein Ei, ein Brötchen, ein Stück Butter, zwei Scheiben Wurst. Oder zwei Brötchen, zwei Scheiben Lachs und eine Scheibe Putenbrust (das hatte ich). Oder so. Dazu ein Getränk freier Wahl. A hatte warmes Koffein und ich hatte kaltes.
Der Wutz durfte ein wenig am Knust vom Brötchen lutschen, aber der hatte so Halsweh, der wollte das gar nicht.
Nach diesem leckeren Frühstück sind wir dann zurück zum Arzt gegangen und waren zwar pünktlich, durften aber dennoch noch über eine Stunde warten. Dafür hat sich dann aber die Tante Doktor viel Zeit mit uns gelassen, das ist ja auch was wert. Der Wutz wurde abgehorcht und ausgeleuchtet. Er findet das Stethoskop (schreibt man das so?) zwar spannend, mag es aber gar nicht, wenn er das Abhöropfer ist (das sollten wir dem Schäuble mal sagen, das mag ja wohl wirklich keiner!). Er mag auch nicht in den Hals gekuckt bekommen und schon gar nicht in die Ohren.
Aber die Ärztin konnte uns beruhigen. Die Lunge und die Ohren sind ganz prima in Schuss, lediglich der Hals war gerötet und verschleimt. Wir haben also Nasentropfen und Hustensaft verschrieben bekommen und zogen von dannen. Zuhause wurde der kleine Kranke gleich erst mal bebeiköstigt, was er auch gern mit sich geschehen ließ. Onkelgläschen Gemüsereis mit Biopute.
Den Nachmittag hat unsere kleine Familie dann schlafend verbracht. Ist ja auch mal was.
Abends gab es noch mal Beikost, noch ein Onkelgläschen mit Birchermüsli. Kam gut an.
Nicht so gut kam der erste richtige Zahnputzversuch beim Wutz an. Es wurde uns empfohlen, angesichts der wahnsinnig vielen Zähnlein im Wutzimund nun auch mal Zahnpasta zu verwenden. Ich habe extra die geeignete Kinderzahnpasta gekauft, aber naja, hmpf. Sie mundete sozusagen nicht wirklich.
Jetzt schläft der kleine Wicht hoffentlich einem gesünderen Tag entgegen.
Ich dank Euch noch mal ganz dolle für die lieben Gute-Besserungs-Wünsche :-))
Das tippselte
Rosa
um
21:24
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Labels: Alles über Wutz, Arzt, Beikost, Wutzfamilie
