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Mittwoch, 21. November 2007

Übungen

Der Wutz macht in den letzten paar Wochen immer wieder große Fortschritte.

Zum einen natürlich im wahrsten Sinne des Wortes. Er steht immer öfter teils aus Versehen, teils auch ganz gezielt freihändig da. Und mittlerweile macht er dann auch öfter und öfter aus dem "freien Stand" Schrittchen für Schrittchen drauf los. Nach einer kurzen Strecke plumpst er entweder auf den Poschi oder lässt sich in die Krabbelposition fallen.

Aber ich merke auch immer mehr, wie er sich genau anschaut, was ich so mache, und das dann oftmals imitiert bzw. versucht, es zu imitieren.

Ich lese ihm recht oft vor. Mittlerweile schnappt er sich ein Buch, blättert darin und "spricht" dabei mit meiner Satzmelodie (jedenfalls mit gutem Willen erkennbar ;-)) "dadadamamamlolomo" oder ähnlich.

Ich klatsche oft in die Hände und zeige ihm mit seinen Händchen, dass er das auch kann. Gestern grinste er mich an und zog seine Händchen weg. Er griff dann nach meiner Hand und versuchte, mit meinen beiden Händen zu klatschen.

Heute hab ich mir die Haare gebürstet. Danach fiel die Bürste dem Wutz in die Hände, der das dann mit verzücktem Gesicht wiederholte. Er benutzte dabei die flache Seite der Bürste, das sah unglaublich niedlich aus.

Sonntag, 18. November 2007

Wichtige Fähigkeiten

hat der Wutz in den letzten Wochen sich angeeignet:

Er kann in der Nase bohren, und zwar

rechts

und links!

Ob er das auch synchron kann, haben wir noch nicht feststellen können, aber auf alle Fälle hat er Spaß dabei:


Außerdem kann er dicke Bücher zerstören lesen.


Er kann auch (supertolle) Geschenke auspacken, wenn der Opa mal wieder zu ungeduldig ist, bis zur richtigen richtigen offiziellen richtigen Bescherung zu warten.


Und er kann mit Papa synchron schlafen:


:-)

Mittwoch, 14. November 2007

Tagesschlaf und Tastatur

Meine Tastatur ist gestern irgendwie ein zitrusfrisches Feuchtgebiet geworden und heute überraschenderweise defekt. Seltsam! Ich schreibe jetzt auf derSpieltastatur des Kindes, die aufgrund ihrer Unverträglichkeit von Kindes Sabber auch ein wenig hakelt. Darum schreib ich nur ganz kurz über ein Ereignis, das Erwähnung finden muss - und zwar genau jetzt!

Mein kleiner Wutz schwächelte eben sehr. Normalerweise für die milchende Mutter das Signal, ihn hinzulegen, Milchbar zu eröffnen und Wutz ins Schlummerland zu bemilchen. Aber ich hab heut einen Überstundenabbummeltag und bin nicht im Stress. Da dachte ich mir, ich probier es, ich mach mal ohne Milchbar, nur mit Panieren (übrigens kann man es auch mit Sushirollen vergleichen).

Der Wutz schläft.

Die Mama freut`s :-)

Brötchenrezepte folgen dann mit trockener Tastatur ;-)

Samstag, 10. November 2007

Der Laufwutz

Also, hier ist der Extra-Eintrag:

Es war also nachmittag, der Herr Wutz, meine Mama und ich waren im Wohnzimmer und haben uns die Zeit schön gemacht, als der Paketbote klingelte. Hier kann man schon mal kurz luschern, was er gebracht hat. Aber das muss ein Pst bleiben bis in zwei Wochen. Naja, also das brachte der Bote. Ich hab also den ganzen Gesumms erledigt, unterschreiben und so.

Dann kam ich wieder ins Wohnzimmer, mein kleiner Herr Wutz stand grad am Couchtisch (Mini's Ma , schau, die sind zu was nütze)...


... so in etwa stand er da. Er sah mich ins Zimmer kommen, wandte sich in meine Richtung, schmiss seine Ärmchen hoch und machte sich - frei "laufend" - auf den Weg. Er hat bestimmt fünf bis sechs Schrittchen mit großer Freude geschafft. Danach war er genauso hin und weg wie ich. Er ist laut johlend ganz oft um sein Bobby-Car gekrabbelt (ich hab mir das verkniffen *g*). Ich hab mir dafür ein Tränchen weggewischt und war mal wieder gerührt.

Hach!!!!

Donnerstag, 8. November 2007

Intimsphäre

Ich bin eine typische Frau. In manchen Dingen jedenfalls. Ich gehöre zu den Frauen, die Toiletten in Restaurants am allerliebsten gleich gemeinsam mit den Freundinnen aufsucht.

Das ist ja auch nicht schlimm, weil man da ja immer noch in verschiedenen kleinen Kabinen hockt und so.

Nun ist der Wutz ja ein recht aktiver und agiler Wutz und mag so gar nicht in seinem Laufställchen sein. Und wenn ich ihn allein in der Wohnung krabbeln lasse, während ich auf Klo gehe, befürchte ich eines der folgenen Szenarien ...

  • Wutz von Katze zerkratzt
  • Katze von Wutz gedingst
  • Wohnung zerlegt
  • Wutz von Regal zerlegt
Also nehm ich den Wutz gezwungenerweise mit auf die Toilette. Das war bis vor ein paar Tagen auch noch gar nicht so schlimm, da hat er eben das Katzenklo besichtigt oder seine Windelpackung untersucht.

Jetzt stehe ich mitsamt der Toilette im Mittelpunkt des kindlichen Interesses. Er zieht sich an meinen Beinen oder aber der Klobrille hoch, er interessiert sich für eventuelle Begleitgeräusche und versucht, deren Herkunft zu ergründen. Sobald ich mich erhebe, versucht er, sich an der Klobrille hochzuziehen, damit er besser in die Schüssel schauen kann. Er versucht, das Klopapier noch zu fangen, bevor ich es schnell wegspüle, er möchte gerne den Kopf mit dem Spülwasser nass machen, er möchte das Wasser mit seinen Händen fangen. Kurz: Die Toilette ist ein unendlich großes Forschungsgebiet für meinen kleinen Kerl.

Auf jeden Fall bringt mich das zu dem Hygiene-Tipp zurück, den ich neulich bei Mini's Ma las. Wir waschen jetzt nach jedem Toilettengang gemeinsam die Hände :-)

Spielerei

Mir ist in den letzten Tagen aufgefallen, dass der Wutz immer weniger "babyhaft" spielt.

Früher sah sein Spiel so aus: Er schnappte sich einen Gegenstand und klopfte damit irgendwo drauf oder versuchte anderweitig, damit möglichst laute Geräusche zu erzeugen. Falls er einen leisen Gegenstand erwischte, versuchte er, ihn zu essen.
Nun ändert sich das immer mehr, ich glaube, da hab ich neulich schon drüber geschrieben. Es scheint so, als wenn er sich nun immer mehr überlegt, was er denn wohl so mit den Dingen anfangen könnte, wozu die da sind. Er ist ganz dankbar, wenn ich ihm zeige, dass er in seinen Kaiser-Laster die Tiere stecken kann und wieder rausholen kann oder dass er die Ringe auf sein Ringaufsteckding tun kann oder die Holzscheiben auf seine Ziehschnecke. Manchmal kriegt er dann auch alles ein wenig durcheinander und versucht die Ringe und die Holzscheiben in den Laster zu stecken oder den Laster auf die Schnecke oder die Schnecke auf die Ringe. Aber er ist jetzt offensichtlich überzeugt, dass jedes Ding auf jeden Fall eine Aufgabe hat.

Sein Bobby-Car hat jetzt die Aufgabe, sein Spielzeug durch die Gegend zu fahren. Wenn er mit einem Spielzeug eine kleine Weile gespielt hat, wird es auf das Steuerrad des Bobby-Cars gelegt und durch die Gegend geschoben.




Er hat auch eine neue Fortbewegungs-Art für sich entdeckt. Er kniet dabei auf dem Boden und wirft die Arme schwungvoll in die Luft. Dabei kann er ganz schön schnell vorwärtsrutschen.

Man muss nur aufpassen, dass er so nicht gegen Tischkanten und Türen knallt. Auf Frei-Laufen hat er im Moment scheinbar keine Lust. Auch nicht weiter schlimm :-)

Dienstag, 6. November 2007

Spielerei

In den letzten Tagen hatte ich den Eindruck, als wenn die Spieltechnik vom Herrn Wutz sich ein wenig verändert. Er wird feinmotorischer.

Bislang hatte es ihm am meisten Spaß gemacht, Dinge in den Mund zu nehmen und mit ihnen auf dem Boden oder sonstwo rumzuklopfen. Jetzt möchte er gerne etwas mit den Dingen machen. Er versucht immer öfter, die Klappe seines Lasters zu öffnen und zu schließen, und hat auch entdeckt, dass er in das Lasterdach und an den Seiten die Figuren reinstecken kann und durch die Klappe wieder rausnehmen kann. Seine Ringstecksäule, oder wie so ein Ding heißt, wird nicht nur in der Gegend rumgekullert, er versucht jetzt auch, die Ringe aufzustecken.



Leider hat er das Verlangen, auch beim Essen etwas mit den Dingen zu machen sozusagen. Wir essen ja gemeinsam, und da er ja nun auch mitkriegt, dass ich ihn füttere, mag er mich auch füttern. Ich fütter ihn also mit seinem Essen - wobei ihm mein Essen natürlich lieber wäre und er auch das eine oder andere Mal etwas abkriegt -, und er füttert mich mit meinem Essen. Wenn es wie gestern Nudeln gibt, kann das sehr lange dauern und ist für die hungrige Mutter sehr anstrengend. Zumal wenn ein kleiner Wutz darauf beharrt, dass die hungrige Mutter wirklich nicht alleine essen darf ;-) Wo kämen wir da auch hin?

Montag, 29. Oktober 2007

So ein tolles Gefühl

... für mich und sicherlich auch für den Wutz!

Also, das Telefonat heut morgen war natürlich nicht so erbaulich. Aber der Wutz hat den ganzen Vormittag über fleißig das freihändige Stehen geübt und war am Mittag schon ein wenig verbeult.

Er war wegen seines Ausdauersportes so ausgehungert, dass er ein ganzes Gläschen Spaghetti Bolognese verputzt hat.

Am späten Mittag kam dann das Minibärchen samt Mama, und die ist nun Zeugin! Der Wutz hat seine ersten eigenen Schrittchen gemacht! Und das ganz mutwillig und nicht etwa aus Versehen. Er hat sich am Sessel hochgezogen, hat losgelassen, ein kleines Weilchen vor sich hingestanden und ist dann zwei Schritte vorwärts sozusagen einfach in den Raum rein marschiert. Und weil einmal ja sozusagen keinmal ist, hat er das dann ein wenig später mit drei Schritten wiederholt.

Ich bin ganz gerührt und musste vorhin sogar ein paar Tränchen wegwischen. Er war so stolz, der kleine Kerl. Und ich auch :-) Leider hab ich kein Bild machen können :-(

Samstag, 27. Oktober 2007

Ein wunderschöner Tag heute

... Dank an die lieben DreiKaisers, wird ja schon fast zur Regel, dass wir bei denen einfallen und sie so gastfreundlich sind. Und diesmal war auch noch Leanders Mama ohne Leander dabei. Wirklich sehr schön, sogar leckerer Kuchen, also für mich paradiesisch. Nun bin ich etwas erschöpft und werde mich bald in die Heia begeben, und morgen kommen dann tolle Bilder und so.

Aber eines muss ich ja noch mal sagen: Der Wutz lernt bei der Kaiserfamilie immer so schöne neue Dinge! Heut hat er so eine Art LaOla-Winken entwickelt und sich so mit uns über das Abstillen von Mama-Leander gefreut, so auf den Knien hopsend und dabei die Arme wild über dem Kopf schwenkend, und ganz eindeutig uns "Weiber" imitierend. Außerdem kann er jetzt auf das Kaisersche Sofa klettern, indem er den Kaiserschen Sofatisch als Vorstufe nutzt. Und das recht geschwind. Und seinen Kumpel, den kleinen Kaiser kann er recht gut im Ställchen spazieren fahren :-)

Morgen mehr! Aber es war total schön!

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Fortschritte

In den letzten Tagen hatte ich das Gefühl, als wenn es hier voran geht in Richtung Kleinkind. Der Wutz langt bei der Beikost besser zu, wir müssen nur noch mal herausfinden, welcher Rhythmus uns beiden guttut. Zum Glück haben wir im Moment recht ungestörte Tage, so dass wir ein wenig experimentieren können. Das Stillen wird weniger. Ich stille eigentlich nur noch zum Einschlafen. Also abends, dann natürlich nachts (das wird aber auch zur Zeit entspannter), dann morgens ein wenig, vormittags und nachmittags.

Der Wutz übt fleißig stehen und auch laufen. Mittlerweile zieht er sich nicht nur an allem hoch, nein, er läuft auch daran entlang.

Nachmittags machen wir es uns öfter bei einer Tasse Tee gemütlich (der schmeckt aber auch so lecker ...) im Wohnzimmer. Der Wutz forscht und spielt und tobt, und ich stricke. Sein Jäckchen macht Fortschritte. Der Wutz auch. Heute hat er mehrmals sich an etwas hochgezogen, dann quasi ausbalanciert und dann fröhlich juchzend freihändig gestanden, bis er auf den Po geplumpst ist. Er ist dann soooo stolz. Ich auch. Ab und zu muss er kuscheln, dann kommt er angekrabbelt. Ein großer Hit ist derzeit bei ihm HoppeHoppe-Reiter. Er wartet immer sehnsüchtig drauf, dass ich in "plumpsen" lasse, dabei kann man übrigens wirklich gut Zähnchenkucken.

Großen Spaß hat er auch daran, die väterliche Kindersicherung zu entfernen und zu essen zu sabotieren ...


Dienstag, 23. Oktober 2007

Breiblablaba

Heut haben wir üppig gebeikostet! Allerdings waren wir etwas aus dem Takt. Der Herr Wutz macht jetzt nämlich nicht mehr so gerne einen Vormittagsschlaf. Er ist ja auch schon groß und 11 Monate alt und so, und da macht man das vielleicht nicht mehr. Naja, müde ist er natürlich dennoch. Aber man hält ja tapfer durch. Dafür ist er dann um die Mittagszeit rum zwar superhungrig, aber auch supermüde. Und essen mag er dann gar nicht mehr, da wird gekreischt, was das Zeug hält. Da muss die Brust ran, und da will man ja auch schlafen gefälligst, sofort. Mama!

Er hat sich dann zur Ruhe begeben, bebrustet und so, um 15.30 gab es dann für ihn Mittagessen. Aber sehr lecker, ein Rezept aus meinem schönen neuen Buch, einen Veggi-Brei, sehr einfach:

300 g Pastinaken und 250 g Kartoffeln schälen, fein würfeln, in 1/4 l Möhrensaft für 15 Minuten kochen. Dann noch für eine kleine Weile 50 g Hirseflocken dazu geben (diese Instantdinger), noch ein wenig quellen lassen, mit 6 EL Rapsöl verrühren. Pürieren. Fertig! Ergibt ca. vier Portionen, die man auch einfrieren kann. Dem Wutz hat es gut geschmeckt.

Aber er war dann halt aus dem Takt. Wir waren noch kurz ein wenig draußen, und dann kam meine Freundin Eva ohne Link zum Teetrinken. Der Wutz hat sie ins Bein gebissen und bitterlich geweint, als sie das nicht mochte. Und er war halt die ganze Zeit jaulig und kreischig, weil er eigentlich um fünf schon wieder müde war. Aber um diese Uhrzeit leg ich ihn besser nicht mehr schlafen, sonst ist nachts Party. Also gab es schon etwas früher Abendbrei, der ihm auch wieder mundete. Ein Grieß-Himbeer-Brei.

Jetzt ist Kind satt und schläft und ich werde gleich mal an seinem neuen Jäckchen weiter stricken.

Dienstag, 16. Oktober 2007

In der S-Bahn und beim Shoppen

hat der Wutz heute kräftig das Winken geübt :-)

Montag, 15. Oktober 2007

Winke Winke

Mein Mutterherz ist eben ganz stolz und gerührt worden.

Der kleine Kerl hat seinen Vormittagsschlaf gemacht. Es ist ja immer noch ein ungewohnter Anblick, wenn ich nach seinem Aufwachgemuckele ins Schlafzimmer komme und ihn dort fröhlich sitzend vorfinde. Hach, da bin ich immer ganz mutterig. Echt.

Aber der Wutz hat es heute getoppt. Er kann nämlich seit gestern was neues und übt es jetzt fleißig. Ich hörte also seine typischen Aufwachmuckgeräusche, ging ins Schlafzimmer und wurde gleich doppelt mutterig. Saß da doch ein strahlender kleiner Kerl im Bett und WINKTE mir zu.

*seufzel*

Sonntag, 14. Oktober 2007

Mammmmma, Mammmmaaa, Emammammaama

... sagt der Wutz derzeit ständig.

Ich könnte gerührt sein, ob der andächtigen Weise, in der er dieses Wort immer wieder ausspricht, immer immer wieder.

Wenn ich denn das Objekt dieses Wortes wäre. Mammmmma ... Mammmmmma ... Mammmmmmmmmaaaaaaaaaaaaaaa ... war gestern die Stereoanlage meines Vaters. Die hat aber auch mehr Knöpfe als ich :-)

Wenn der kleine Kerl müde ist und nicht gewickelt werden möchte, heißt es dann allerdings Nemammmmmmmmmmaneeeemammmmmmmmmmmma ...

Samstag, 13. Oktober 2007

Neue Erfahrungen

Heute waren wir mal wieder babyshoppen, auf einem Flohmarkt für Babyklamotten. Ich bin da ja schon fast süchtig nach, weil ich das Prinzip so nett finde. War aber heute nicht so doll. Die Klamotten waren alle durcheinander. Ich brauchte noch ein paar Sweatshirts und ein paar Schlafanzüge für den Wutz, Gr. 74/80. Aber bei den Tischen, wo ich genau dies finden sollte, waren Bodies Gr. 50/56/62 und Mützen, darunter lagen noch ein paar Hosen, so hat der Wutz eben noch ein paar mehr schöne Hosen bekommen. Und ich hab auch noch zwei Pullis gefunden, aber naja.

Bei dieser Gelegenheit war ich mal wieder froh, dass der Wutz kein Mädchen ist, weil ich sonst pleite wäre. Längst. OK, ich bin ja auch so pleite, aber ich wär sonst noch mehr pleite. Total pleite :-)

Aber wir haben einen Türhopser gefunden. Vielleicht installiert der A den ja morgen mal :-)

Der ganze Klamottenbasar fand in einem Kindergarten statt. Und um den Kindergarten draußen herum war - natürlich logisch - ein Spielplatz. So war also der Wutz das erste Mal in seinem Leben auf einem Spielplatz.

Ich glaube, er musste sich erst mal an den Sand gewöhnen. Er saß ungewohnt artig herum, der Wutz, nicht der Sand ...






Und mit Papa gerutscht ist er auch noch. Das fand er gut. Der Wutz. Der Papa vielleicht auch ein bisschen :-)

Dienstag, 9. Oktober 2007

Technik und so

Bei Papas Rechner kann er mit der Klappe klappern.

Bei meinem Rechner zieht er gleich den Stecker. So macht es richtig Spaß, am Rechner zu sitzen. Ich glaube, das 0-I-Prinzip sollte anders funktionieren.

Montag, 8. Oktober 2007

Kreative Frühförderung

Heute hab ich mir gedacht, dass man ja mal anfangen könnte, etwas für die Kreativität des Kindes zu tun. Ich wollte schlichte und einfache Wachsmalkreiden erwerben, die vielleicht noch dazu ungiftig wären (er ist ja noch in der oralen Phase und so) und vielleicht auch nicht so spitz, damit er auch alle Augen und so behält.

Es ist in heutigen Zeiten sehr schwierig, einfache Wachsmalkreiden zu erwerben. Ich war in diversen Spielzeugläden. Und da blitzt und blinkt und musiziert es auch. Hübsche pinke Glitzerteilchen können erworben werden. Und es gibt auch eine Kreativ-Ecke, wo man so Sachen kaufen kann wie "Malen nach Zahlen", "Perlenstickerei für Wonnjas kleines Pony" und so.

Oh, es gibt auch Filzstifte mit pinkglitzernden Bommelchens dran, ja die sind da auch zu exorbitanten Preisen zu haben.

Nach einem leeren weißen Malblock ohne Bob der Baumeister oder son Kram hab ich auch ganz vergeblich gesucht.

Bin dann in ein ebenfalls exorbitant teures Schreibwarengeschäft gegangen, wo ich Wachsmalkreide mit Bienenwachs erwarb und einen Block.

Dem Wutz war es recht, ich durfte ihm ein wenig vormalen, er hat von den Stiften probiert, aber sie haben ihm nicht geschmeckt, er wollte dann lieber an sein BobbyCar.

Okay :-)

Gewusst wie

Der Wutz mag Papas Rechner. Da kann man sich so herrlich dran hochziehen.


Man kann sich auch dran festhalten und fröhlich drauf herumkloppen oder einfach nur den Rechner als Stehhilfe benutzen.


Am schönsten aber ist es, wenn man mit seinem kleinen Fingerchen auf das blaue Lämpchen fassen kann. Das ist irgendwie total der Hit, dieses blaue Lämpchen.


Bislang war A immer recht froh, dass er seinen Computer mit einer Klappe vor dem Wutz und seinen neugierigen Fingerchen sichern kann. Klappe zu - Rechner sicher.

Das war einmal. Seit heute kann der Wutz die Klappe öffnen. Und das macht ihm sehr viel Spaß :-)

Großer Wutz

Heut ist er ein Kleinkind irgendwie. Er plaudert die ganze Zeit vor sich hin, er ist intensivst am Arbeiten an seinem Projekt "Ich bin groß und steh allein", er scheint tatsächlich auch manchmal zu verstehen, wenn ich mit ihm rede. Er hält sich sein Spieltelefon ans Ohr und sagt "A-O! A-O!"

Mein kleiner Pumpernickel-Wutz.

Und zum Vormittagsschläfchen stille ich meinen kleinen Kerl, er steht noch im Halbschlaf immer wieder auf und will es freihändig können (mit schlafroten Bäckchen und geschlossenen Augen ...), es muss doch klappen. Ich lege ihn wieder hin, an seiner Wange ist noch ein Milchtropfen, er lächelt, schließt die Augen, wirft seinen Kopf mit Schwung beiseite und schläft.

Mein kleines Baby-Söhnchen.

Uff, ich hab ihn so lieb :-)

Sonntag, 7. Oktober 2007

Ein wunderschöner Tag

Wir haben heute meine Tante und meinen Onkel upn Dörben besucht. Meine Cousine war für ein paar Tage aus der Schweiz gekommen, ich hatte sie seit zehn Jahren oder so nicht mehr gesehen.

Was für ein gelungener Nachmittag! Das Wetter hat mitgespielt und uns einen wundervollen goldenen Oktobertag beschert. Es gab schönen Herbstkuchen (lecker, Pflaume!). Der Wutz hatte Platz, sich richtig auszutoben. Er hat erst einmal das ganze Wohnzimmer erkundet, sich an allem Erreichbaren hochgezogen, jubelnd diese Erfolge verkündet, ist von Großonkel über Vater vorbei an Mutter und Großtante zu Großcousine gekrabbelt. Für eine Stunde hat er sich widerwillig im Kinderwagen "fesseln" lassen für einen schönen Herbstspaziergang. Aber dann ging es für den Wutz wieder auf Piste.

Ich bin aber auch manchmal ziemlich blöd, A auch! Wir haben unsere Photoapparate zu Hause vergessen. Und das war nun wirklich ein Versäumnis! Der Wutz hat Bergab- und Bergaufkrabbeln gelernt auf dem Rasen vor der Terrasse. Er konnte gar nicht genug davon bekommen, immer wieder im Eiltempo den kleinen Hang hinunterzukrabbeln und letztlich zu kullern.

Zum Abendessen ging es wieder rin in die gute Stube, der Kaminofen wurde noch mal aufgeheizt. Dazu eine leckere Suppe. Und Wutz ging noch mal auf Piste. Besonders hatte es ihm die Wohnzimmertür angetan, die hatte ein Glasscheibe, da konnte er durchkucken. Der A hat seine Hand auf die andere Seite der Scheibe gehalten, der Wutz konnte das kaum fassen, dass er da nicht ankam, aber die Hand sehr wohl sah. Er hat sich nach einer Weile aufgemacht, meiner Tante in der Küche zu helfen. Und die ganze Zeit war er fröhlich und quietschig und überhaupt. Ein wenig überdreht.

Auf dem Rückweg im Auto ist er schnell eingeschlafen. Ich glaube, er hat geträumt, dass er stehen kann - ohne festzuhalten. Denn nachdem er noch ein ganz wenig Brei zum Abendbrot bekommen hat, wollte ich ihn schnell ins Bett bringen und einschlafmilchen. Aber das ging ja nun gar nicht. Nein! Vorm Schlafengehen musste mein Sohn dann nur noch schnell mal lernen, wie er freihändig stehen kann. Immer aufs Neue hievte er sich in den Stand hoch (Mama ist aber auch ein tolles Klettergerät), stellte sich stabil hin und ließ mich los. Und er stand, jeweils nur für höchstens eine halbe Minute. Aber er steht, er stand, er war sooooo stolz! Das war ein Gejubel!

Und es war wirklich nicht grade einfach, dieses quirlige kleine Kerlchen einzuschläfern. Bin ja mal gespannt, wie und ob er da morgen weiterübt!