Ich bin mittlerweile dazu übergegangen, das Wohnzimmer zur babysicheren Zone zu erklären und den kleinen Kerl dort alles zerstören krabbeln zu lassen, während ich am Notebook sitze und versuche zu arbeiten. Klappt eigentlich ganz gut. Manchmal muss ich mich sohniger Übergriffe auf mein Arbeitsgerät erwehren, aber meist tobt er schön vor sich hin, heute ist er allerdings in seine Spielzeugkiste gefallen und steckte dort sehr zu seinem Missfallen kopfüber fest :-)
Hier ein paar Photos, nur das Spielzeugkistenmalheur ist nicht dokumentiert, ich musste ja zur Hülf eilen.



Dienstag, 6. November 2007
Mutter und Sohn an der Arbeit
Das tippselte
Rosa
um
11:32
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Donnerstag, 18. Oktober 2007
Hm ... ich weiß nicht so recht ...
... heut ist Donnerstag. Das ist mein Bürotag. Kennt Ihr ja alle schon, wie das dann läuft. Ich pack am Nachmittag mich und den Wutz ein und fahre ins Büro, überbrücke mit ihm dort irgendwie eine halbe Stunde, bis der Wutzpapa kommt, den Wutz einsammelt und mit ihm wieder nach Hause fährt. Dann leg ich los mit Arbeit. Früher konnte ich auch schon in Anwesenheit des Wutzes arbeiten, aber das geht nicht mehr. Entweder er nimmt das Büro auseinander ordnet die Akten alle ganz seltsam an, oder er sitzt im Reisebett und schreit. Es wird also immer wichtiger, dass der Kleine pünktlich abgeholt wird.
Heut ist das also wieder soweit. Gestern abend sagte mir der A quasi im Vorbeigehen, dass er nun ja hofft, dass es morgen klappt mit dem Abholen. Ein innerliches "Wahhhhhh!" meinerseits, äußerlich in einem "Äh?" manifestiert. A kann da nun gar nix für, bei der Arbeit gibt es wohl einen neuen Auftrag, Stress usw. Nur geh ich ja nicht schwimmen oder einem anderen netten Hobby nach, sondern auch arbeiten. Und das geht wie gesagt nicht wirklich gut in Wutzens Anwesenheit.
Es ist einfach nur wieder dieses doofe Gefühl. Der Vater ist unterwegs in der großen Welt, auf der Jagd. Von der Mutter wird erwartet, dass sie in der Höhle wartet und die Kinderlein bewacht. Nur muss nun diese Mutter - also ich - auch zusätzlich noch in die große Welt und jagen. Gleichzeitig aber in der Höhle bleiben. So ein doofer Spagat.
Der A muss länger arbeiten, das geht nicht anders, ich muss auch arbeiten ohne Wutz, das geht nicht anders, es ist auch Stress, weil mein Chef nächste Woche Urlaub hat und noch viel zu tun ist vorher, aber andererseits muss ich den Wutz hüten, das geht auch nicht anders.
Ich suche grad noch meinen Zauberstab, der mich in all die erforderlichen Personen verwandelt.
Vorher muss ich aber noch den Wutz entpupen.
Das tippselte
Rosa
um
09:44
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Freitag, 5. Oktober 2007
Urlaub vorbei
Schon gestern war unser Urlaub vorbei. Der A fuhr in sein Büro, und nach einem geruhsamen Vormittag, an dem der Wutz viel Spaß mit seinem Spielbogen hatte ...


... haben wir uns auch in unser Büro begeben. Hier hatte der Wutz wiederum viel Spaß, diesmal mit den in meinem Büro gelagerten Getränkekisten. Dabei hat er dem Wort "Großraumbüro", das man sonst nicht unbedingt auf das kleine Kämmerchen anwenden könnte, gleich eine ganz neue Bedeutung gegeben :-)

Das tippselte
Rosa
um
20:21
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Labels: Job, Wutzbilder
Dienstag, 18. September 2007
Stehen
Der Wutz ist zu einem routinierten Krabbler geworden. Krabbeln klappt gut, er kommt gut voran, so gut, dass er schon einige Male die Familienkatze durch die Wohnung gejagt hat.
Seine wahre Leidenschaft aber gilt dem Stehen. Stolz zieht er, stemmt er sich an allem in die Höhe, zweihändig oder einhändig. Stolz steht er da und quietscht, damit auch alle ihn stehen sehen. Er hat entdeckt, dass er seine Spieltrapeze, oder wie diese Dinger heißen (Activity Center ist mir als Bezeichnung zuwider...), sich hervorragend eignen, damit durchs Arbeitszimmer zu stehen. Er steht, dass Trapez rutscht, er rutscht-geht hinterher. Quietschend, damit auch alle ihn sehen.
Alle, das war heute ich. Der Wutz war nämlich gar nicht so bereit, einen oder zwei ausgiebige Tagesschläfchen zu halten. Ich musste aber eine Doppelschicht arbeiten, da bei der Arbeit eine Kollegin krank geworden ist. Statt zwei also vier Stunden, von denen der Wutz drei Stunden wach und äußerst lebhaft war. So musste ich meine Aufmerksamkeit eben gut aufteilen, ein Auge auf den Wutz, eines auf mein Notebook.
Der Wutz kann sich ja ganz gut beschäftigen mittlerweile, aber das sind dann auch so schöne Dinge wie das Öffnen der Kleiderschranktür, das Jagen der Katze, das Turnen an irgendwelchen Regalbrettern oder so. Da floss so manches Tränchen, wenn er heute seine Talente überschätzte.
Irgendwie ist er ganz schön verbeult dieser Tage. Dabei sind wir immer lieb zu ihm.
Nach einer Weile half aber all unser Mobilar nichts, der Wutz wollte Zuwendung statt Abwechslung. Ich hab Musik angemacht. Er mag die NITS und peinlicherweise auch Rosenstolz. Zu letzteren hat er dann ein kleines Tänzchen hingelegt und war es ganz zufrieden, dass ich noch ein wenig tippen musste.
Das tippselte
Rosa
um
21:28
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Labels: Job, Was der Wutz so lernt
Mittwoch, 12. September 2007
Bin ganz erleichtert
... mein neuer Arbeitsvertrag, der ab Januar 2008 gilt, ist mit der Post gekommen. Er sieht sehr hübsch aus, auch die Abteilung, wo der neue Verdienst drin steht, macht sich gut. Bin erleichtert.
Das tippselte
Rosa
um
21:50
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Donnerstag, 6. September 2007
Arbeit heute
In den letzten Wochen war ich wohl ein wenig verwöhnt mit meinem Heimarbeitsplatz. Ich hab ein firmeneigenes Notebook (das ich aber nicht privat nutzen darf, nööö). Damit komm ich auch in das firmeneigene System. Ich seh dann zu, dass ich jeden Tag so ca. zwei Stunden lang Adressen eingebe. Vor ein paar Jahren hab ich da mal ne ganz kleine Datenbank programmiert, da müssen so ca. 2000 Adressen rein, die ich aber alle noch überprüfen muss, weil die Vorlagen größtenteils falsch geschrieben sind oder uuuuuralt. Das ist Pfriemelarbeit und zeitintensiv, und der Chef steigt mir auch öfter mal aufs Dach, weil er irgendwie die Vorstellung hat, sowas müsse doch in drei bis vier Tagen machbar sein. Aber es ist halt eine Arbeit, bei der ich in meinem eigenen Rhythmus bzw. dem des Wutzes angepassten Rhythmus rumquakeln kann.
Heute war das anders, und so wie heute wird es auch nun öfter wieder sein, weil meine Vertretung noch wen anders vertreten muss.
Mein Chef muss morgen einen wissenschaftlichen Vortrag halten. Und wie mein Chef so ist, hat er meist den Vortrag erst übermorgen fertig, den er morgen halten muss. Oder so ähnlich.
Also fand ich heut nachmittag eine Mail von meiner Vertretung, sie müsse nun nach Hause und Freitag hat sie ja frei, aber dieser Vortrag, der müsse noch geschrieben werden, und mein Chef, der faxt mir den sofort zu. Die Mail war von 14.00 Uhr. Ich fand sie so gegen kurz vor 15.00 Uhr und hab meine Kollegin dann angerufen und nachgefragt, sie war sogar noch da. Jaja, das Fax kommt ganz sofort (ich schrieb das ja schon heute nachmittag ...). Sie ist dann nach Hause gefahren, und mein Chef sollte ja nun ganz sofort faxen, aber da kam nix.
Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn das Fax gekommen wäre, während der Wutz schlief. Zudem hatte ich ja eigentlich auch schon - und das ebenfalls gestresst mit wachem Wutz - heute über eine Stunde lang Adressen eingetippselt, weil ich gar nicht wusste, dass das Eilfax käme. Das Fax kam, der Wutz erwachte, der Wutz wollte Spiel, Spaß, Spannung, frische Windeln, eventuell sogar noch ein wenig Brust und so. Mein Chef wollte Spiel, Spaß, Spannung, Vortrag. Ich wollte schlafen.
Hab probiert, den Wutz neben mir krabbeln zu lassen, während ich schreibe. Das sieht dann so aus:
Man beachte die wunderbare Kindersicherung vor all dem Kabelsalat, der üblicherweise da so rumfliegt. Man beachte nicht meinen Hausschuh, den ich nie trage, der mich aber verfolgt, ich weiß auch nicht, wieso.
Dies ist eine andere Ansicht meiner Arbeitsbedinungen. Sehr niedlich, zweifelsfrei, aber irgendwie hmpf.
Ich hab den Wutz dann eingeknastet und mit seinem Knast neben mich gerollt. Er hing heulend an seinem Knastgitter und krallte sich an meinem Ärmel fest. So hab ich ungefähr 40 Minuten gearbeitet. Das ist ein wenig anstrengend so. Ich kann mich nicht so gut konzentrieren.
Eine andere Alternative kann ich derzeit aber nicht erkennen, heute hatte ich Glück, dass A früh von der Arbeit kam und mit dem Wutz dann zum Shoppen abgezogen ist.
Das tippselte
Rosa
um
21:34
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Labels: Job, Mama Wutz, Solche Tage :-(
