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Montag, 26. November 2007

Umzug

Der Wutzblog zieht um und wird ein Kinderkram :-)

Ich bin noch nicht ganz sicher, ob das nun so endgültig ist, aber vorerst ist der Wutzblog dann da :-)

Donnerstag, 22. November 2007

Heldinnen und Autos

Hach, ich war grad am Blogstöbern und habe hier einfach nur noch gackern können. Was machen heldinnenhafte Bloggermütter, wenn es eigentlich grad gar nicht so richtig lustig ist? Ist doch total klar, sie machen Lustig. Schon Konfuzius sagte schließlich "Bist du nicht schön, so tu schön." Oder so ähnlich. Vermutlich wird er das auf konfuzianisch oder kantonesisch oder entenknusprigmiterdnusssoßig gesagt haben. Aber immerhin.

Egal, jedenfalls findet sich dort also eine wunderbare Geschichte eines illuminierten Polos. Ich kann dagegenhalten mit dem Gegenteil!

Ich hatte auch mal ein Auto. Einen Opel Kadett C. Er hieß Eduard.


Da bin ich mit Eduard. Ich war noch jung, Eduard schon recht alt. Dennoch haben wir uns in diesem wunderbaren Sommer 1989 mit Eduard auf die große Reise nach Irland begeben. Schön war`s. Nur gegen Ende wurde uns das Geld etwas knapp. Guinness ist nämlich echt teuer. Wir hatten alles bis auf den letzten Pfennig durchkalkuliert. Mit einer Reisegeschwindigkeit von ca. 86 km/h verbrauchte Eduard fast recht wenig Benzin, weniger jedenfalls als mit anderen Reisegeschwindigkeiten. Wir besaßen keinerlei Kredit- oder sonstige Geldkarten, wir hatten Reiseschecks, bzw. wir hatten keine Reiseschecks mehr und ein wenig Bargeld. Wir hatten es wirklich ganz genauso ausgerechnet, dass wir mit dem Sprit durch die Niederlande bis nach Bremen schaffen könnten und dann dort Geld von meiner Mama leihen und tanken würden.

Es war schon ein wenig störend, dass uns noch in Irland der Auspuff ein wenig aufsetzte. "The roads are funny there", hatte uns ein alter Ire im Pub auch treffend erklärt. Röhrend fuhren wir also durch Wales und England.

So richtig blöd wurde es aber, als wir dann in Holland im Dunkeln von der Fähre fuhren und uns so richtig schummerig war. Da konnte ich soviel blinken und dingsen, wie ich wollte, es blieb schummerig. Nur die Lichthupen der uns entgegenkommenden Autos erhellten die Szenerie und unsere Verwunderung ob der Schummrigkeit. Der rechte vordere Scheinwerfer war hin. Wir zuckelten etliche Kilometer im Überholverbot hinter einem Schweinekadavertransport her und waren wegen des dann im Auto herrschenden Geruchs erst einmal nicht so sehr mit den Gedanken bei der Lösung dieses Problems. Und ein Problem war das ja. Wir mussten bis nach Bremen und hatten kein Geld und waren jung, und es war dunkel. Und ich war müde.

Sehr müde. Irgendwie hab ich dann auch alles etwas falsch betrachtet. Immerhin, es war ja eine grade Strecke ohne Kurven und Steigungen, da konnte man Gas geben. Hinderlich waren nur diese blöden "80"-Schilder. Verwunderlich war nur diese hellerleuchtete Stelle da ganz hinten. Nervig war nur mein damaliger Freund, der da neben mir saß und kreischte mich bat, langsamer zu fahren. Ok, es war doof, dass ich in meiner Müdigkeit die 8 mit der 3 verwechselte. Aber das ist noch lange kein Grund gewesen, dass diese Zöllner den Grenzbalken tieferhängten. Es ist auch wirklich keine Art, dann gleich die MG`s auf Anschlag zu halten (ich bin Pazifistin und kann diesen Sachverhalt nicht besser beschreiben). Das gehört sich einfach nicht. Find ich.

Letztendlich kam ich noch in Holland zum Stehen. Das war schon etwas anstrengend. Es hat mich sämtliche Nerven gekostet. Ich verstehe nicht, warum sich die Zöllner über das kaputte Licht dann auch noch so aufregten. Wir mussten sehr hoch und sehr heilig versprechen, es binnen zehn Kilometern zu reparieren.

Okay, jetzt hatten wir den Reiseteil, den dunklen Teil und den schussligen Teil und ein noch ein bisschen Waffengerassel. Jetzt kommt noch die Anarchie ins Spiel, aber pst, das darf ja nun niemand wissen, immerhin bin ich ja stillende Mutter und will nicht ins Gefängnis.

Wir haben das dann gar nicht in zehn Kilometern repariert, weil ja sonst das Benzin nicht bis Bremen gereicht hätte. Ohje :-)

Könnte man da vielleicht ein Stöckchen draus machen? Mütterliche Heldinnen und Autos? Es ergreife das Stöckchen jegliche mütterliche Heldin, die grad drüber stolpert :-))

Letztes Jahr

um diese Zeit lag ich im Krankenhausbett - strunzblau angesäuselt vom Wehencocktail und harrte ziemlich bange der Dinge, die da kommen sollten. Nur so richtig wirksame Wehen kamen leider im letzten Jahr um diese Zeit nicht.

Montag, 19. November 2007

Das ist ein gutes Gefühl

wenn es mal alles so klappt, wie es klappen soll.

Wenn das Kindi es bis halb sechs im eigenen Schlafsack im eigenen Bett aushält und insgesamt auch nur zweimal in der Nacht gestillt werden wollte (ich schreib jetzt nix von der späääätabendlichen Kindifütterungsaktion, bei der ein Fläschchen und ein Gläschen ihren Weg in Kindis Magen gefunden haben).

Wenn das Kindi ordnungsgemäß ein schönes Frühstückchen zu sich nimmt.

Wenn das Kindi dann noch ein wenig Zeitungen zerreißt friedlich spielt.

Wenn es dann zufrieden in einen sanften Vormittagsschlaf fällt, zeitgleich mit der Ankunft eines Faxes, welches Arbeit mit sich bringt.

Wenn die Arbeit während des sanften Vormittagsschlafs des Kindis erledigt werden kann.

Wenn man dann fertig ist mit der Arbeit und das Kindi immer noch schläft.

Dann ist das ein saugutes Gefühl *strike*

:-)

Freitag, 16. November 2007

Ansonsten

... ist er total verschnieft und hustet sehr, der arme Wutz. Da die Erkältung seit über zwei Wochen nicht verschwindet, sondern eher heute noch schlimmer geworden ist, wollten wir zur Kinderärztin, aber die war im Urlaub.

Meine Kieferhöhlen sind ganz vereitert vom Erkältetsein, aber mein Hausarzt war auch nicht da.

*grummel*

Dafür haben wir heut abend aber ganz gesund gespeist: Sellerie-Kartoffel-Pü mit in Knobi gebratener Makrele und Salat.

Und ich hatte ein ganz seltsames Gefühl, als ich heute beim Gemüselieferanten die Mutter-Kind-Kiste abbestellt hab, die stillfreundlich war. Wir kriegen jetzt wieder das Vollsortiment.

Mittwoch, 14. November 2007

Europa

Heute nachmittag war ich mit Frau Kaiser in Europa!

Wir haben lecker indisch gespeist, und dann versucht, die Läden leerzukaufen, aber echt, da sind ja soviele in Europa, da kommt man gar nicht gegen an! Letztlich hab ich lauter Sonderangebote gefunden, ein bisschen Wolle für den Wutz für Mütze und Schal, ein bisschen Deko für Advent und noch eine nette Brio-Maus (pst) für den Wutz-Geburtstag.

Im Spielzeugladen musste ich den kleinen Kerl mal ausladen, weil ich schauen wollte, wie er sich so mit diesen kleinen Schiebewagen anfreunden kann. Er hat natürlich das Holz-Exemplar erst einmal veschmäht und ist zum Plastikteil hingekrabbelt. Wir Frauen waren uns schnell einig, dass der A sich wohl ganz sicher nicht freuen würde, wenn ich das Plastikteil mit nach Hause brächte. Also haben wir nach einem farbenfroheren Holzteil geschaut, was dann auch interessanter schien. Leider war der Wutz dann nicht so wirklich glücklich, wieder in seinen Wagen verfrachtet zu werden. Er hub ein Geschrei an, und das war nicht schön, denn es übertönte glatt die Ladenmusik, die gar lieblich schallte ;-)

Der kleine Kaiser hub dann auch an mit Hup! Das beeindruckte die Kassierin letztlich so sehr, dass beide Jungs an der Kasse je einen Luftballon abstaubten. Tz!

Hach, liebe Frau Kaiserin, das war wieder arg nett mit Dir!

Dienstag, 13. November 2007

Schön heute

Eigentlich hab ich heut morgen gedacht, dass ich den Tag gar nicht schaffe, denn der Wutz war heute nacht recht fordernd, vielleicht auch weil er so verschnieft ist. Egal, ich hab extrem wenig Schlaf bekommen und fühlte mich heut morgen irgendwie unzuständig für diesen Tag.

Das lässt der Wutz ja nun bekanntermaßen nicht gelten, also mussten wir aufstehen und uns reinigen und dekorieren und so.

Als um 9.00 die Gemüsekiste kam, ging es mir schon besser :-) Herr Wutz und ich hatten ein schönes Frühstück und beschlossen danach, ein paar Einkäufe in der Stadt zu erledigen. Wir mussten Photos von Budni abholen, Apfelkraut kaufen, Muscheln kaufen usw.

Vorher musste ich den Wutz natürlich warm einpacken, denn es war ziemlich kalt heute. Da kamen doch der schöne Fleece-Anzug, den ich von Ebay ersteigert hab, und seine Fellpuschen gerade recht.


Bei Budni war alles ein wenig ungeordnet, ein paar von den bestellten Photos sind noch nicht da, aber das kommt schon noch.

Wir sind über den Markt gebummelt und haben schöne Muscheln beim Fischhöker bekommen. Wir haben noch dies und das andere auch besorgt. Schön geruhsam.

Auf dem Rückweg schwächelte der Wutz etwas, aber als wir wieder zu Hause waren, wollte er partout keinen Mittagsschlaf machen. Also durfte er mir beim Brötchenbacken zuschauen, denn das hatte ich mir für heute fest vorgenommen: Apfelbrötchen backen!

Das Zuschauen hat ihn dann doch ermüdet, er ließ sich zu einem Stündchen Schlaf überreden, in der ich die Brötchen fertigknetete und sogar auch noch ein wenig Job erledigen konnte.

Danach war dann Mittagessen angesagt, er durfte ein Apfelbrötchen dazu futtern, ansonsten gab es für uns gemeinsam eine Suppenschüssel mit Gabel-Spaghetti in Tomaten-Huhnsoße. Ich hab zwar schon leckerer gespeist, aber dem Wutz hat es ganz gut geschmeckt, das Brötchen auch ...

Die Brötchen sind zwar etwas flach geraten, schmecken aber lecker:


Nach dem Essen haben wir im Wohnzimmer abgehangen, der Wutz hatte Lesearbeit, ich habe gestrickt ;-)

Wie man auf den folgenden Photos sieht, ist Lesen im Moment sein Ein und Alles :-)


Aber auch die sportliche Komponente durfte heute nicht zu kurz kommen :-)


Der Tag ging dann mit einem leckeren Muschelfuttern mit dem stolzen Neu-Firmenwagen-Besitzer A zuende. Der Wutz durfte zwar keine Muschel, hat aber sein Breichen brav gegessen. In der Badewanne hat er sich noch ausgetobt und schläft jetzt, bislang nur einmal paniert :-)

Sonntag, 11. November 2007

Insgesamt gesehen

war heute also ein total schöner Tag, und das ist auch einer ganz lieben Person zu verdanken :-)

Und nicht zu vergessen, eine sehr lange und tolle Mail von einer anderen ganz lieben Person :-)

Danke Ihr Beiden! Ihr habt mir gestern abend ein wenig sehr doll auf die Sprünge geholfen.

Ich freu mich!

Samstag, 10. November 2007

Das war heute wunderschön

Heute war größtenteils ein ganz wunderschöner Tag!

Ich hatte eine ganz erholsame Nacht, der kleine Kerl hat nur zweimal geweint, ich hab dann ganz kurz gestillt, er hat in seinem Bett weiter geschlafen. Es war himmlisch. Ich war heute morgen nur aus einem Grund müde: Gestern nacht hab ich aus lauter Freude am Allein-Bett zu lange gelesen. Himmlisch!

Vor lauter Zulangegelesen-Müdigkeit hätte ich fast Yoga geschwänzt, aber Frau Schmidt hatte heute Saubermachtag hier, da wollte ich nicht ständig vollgeklönt werden beim Aufräumen stören, also bin ich doch zum Yoga.

Yoga war toll heute, ich war froh, dass ich da war. Wir haben Übungen gemacht, die meiner Stimmung heute sehr gut entgegenkamen. Noch toller war aber, dass der kleine Herr Anti-Yoga-Wutz mich yogen hat lassen. Er hat eine kleine Kumpeline gefunden, sie ist ein bisschen jünger als er, und irgendwie haut es ganz gut hin bei den beiden, also klar, sie zuppeln sich mal an den Haaren und so. Das ist übrigens für die kleine Marie ganz ungerecht, sie ist nämlich eine kleine milchkaffeebraune Marie und hat so niedliche Kullerzöpfe, da zuppelt es sich viel besser dran :-) Aber wenn sie sich dann ein wenig bezuppelt haben, ist es gut, und sie ziehen los. Heute waren Maries Mama und ich nach ca. fünf Minuten Stille ein wenig beunruhigt, was die Kleinen so treiben, und siehe da! Der Wutz hat mit seinen Toiletten-Übungen nicht nur den Eumel in Down Under angesteckt ... Nein, jetzt ist auch Marie sehr an hygienischer Keramik interessiert. Ich fand die beiden an der Toilette stehend und interessiert ins Klobecken greifend. Jegliche meditative Stimmung war dahin *prust* Ein sehr niedliches Bild!

Ansonsten war Yoga toll, ich war voller abstillender Glückshormone. Dann noch schnell durch den wunderbaren Novemberregen auf den Markt. Hab ich mir doch gedacht, der Wutz mag vielleicht kein Breichen, sondern möchte familienbeköstigt werden, also auch ein wenig stabilere Nahrung. Ich wollte ihm weiche Birnen, nette Äpfel und andere Nettigkeiten besorgen, zumindest ein bisschen. Ich hab sogar ein bisschen Seelachsfilet bekommen. Das Fischgeschäft vor Ort hat sich geweigert, mir ein winziges Stückchen zu verkaufen, aber der Fischmann auf dem Markt hat gesehen, dass er da ja in eine fischverkaufsreiche Zukunft investiert, wenn er mir ein winziges Bisschen gibt. Hab also Seelachs für 50 Cent gekauft.

Und als ich mit all meinen Einkäufen nach Hause kam, war meine MAMA auch schon da, die hatte ich sooooo lange nicht gesehen, und das war sooooo schön, und ich hab mich soooo gefreut! Sie hat dem kleinen Kerl ein kleines Buch mitgebracht, auch gleich vorgelesen, es stieß auf großen Gefallen.

Wir haben uns dann ein schönes Essen gebrutzelt. Nur leider der Herr Wutz, der war zu müde, der wollte nichts essen, der hat nur noch geweint. Also hab ich mal so gerechnet, dass es schon eins war und er seit halb sechs morgens nichts mehr bekommen hatte an Muttermilch. Also hab ich ihm ein Einschlafstillen erlaubt, als ich merkte, dass er anders nicht zu schläfern war. Vielleicht falsch, aber hab ich mir halt so gedacht.

Er hat sogar ca. 30 Minuten geschlafen.

Und für das Nächste brauch ich einen Extra-Blog-Eintrag!

Mittwoch, 7. November 2007

Der Schläfling

Also, ich bin ja nun keine Anhängerin der Ferber-Methode.

Aber der Herr Wutz und ich, wir schaukeln uns da grad in eine ungute Situation. Es sieht mir immer mehr so aus, als wenn der kleine Kerl sein Futterchen nun in der Nacht haben möchte, weil ich am Tag nicht mehr oft stille, also nur noch so ca. 2-3mal. Er futtert trotzdem nicht mehr Beikost, sondern mag dann nachts gern und viel trinken. Das mag ich aber nicht, ich will ihn ja auch langsam mal entstillen. Allmählich bin ich ein bisschen müde und mag gerne mal wieder ein wenig mehr schlafen.

Ist natürlich doof, wenn man müde ist und dann noch so leicht vergrippt, wie ich es zur Zeit bin, dann ist es noch schwerer, eine Maßnahme durchzuziehen, die am Anfang vielleicht noch nicht viel Erleichterung bringt. Und der Wutz ist sein Einschlafstillen gewöhnt und schläft eigentlich fast nie anders ein. OK, er hat es jetzt ein paar mal fertig gebracht, dass er (sehr müde) auf dem Weg von der Haustür zur Wohnungstür auf meinem Arm im Treppenhaus eingeschlafen ist. Aber da wollte ich ihn nun eigentlich nicht ins Bett bringen.

Heute hat er wieder eher homöopathische Mengen vertilgt von seiner Beikost. Letzte Nacht war sehr stillintensiv. Und für heute abend hat er sich auch gleich wieder einen netten Takt ausgesucht, er ist um viertel nach acht eingeschlafen, wollte um neun wieder stillen (da hat er dann noch mal), wollte dann um halb zehn wieder stillen. Da wollte ich nicht mehr, ich hab ihm seine Spieluhr aufgezogen, er hat noch mal zehn Minuten geschlafen. Danach wurde er dann sehr erbost wach, der Papa konnte ihn nicht in den Schlaf zurückberuhigen, Fläschen und Trinklernbecher wurden wütend angeschrien. Er hat sich richtig nett in Rage geschrien.

Ich habe mich mit dem schreienden Wutz in sein Bett gelegt, ihm das Händchen gehalten, ihn gestreichelt, leise mit ihm geredet, seine Spieluhr immer wieder aufgezogen. Er hat wohl noch zehn Minuten geweint, dann noch gegrummelt, dann geschnarcht. Jetzt schläft er schon eine ganze Weile wieder.

Hab ich ihn da jetzt etwa geferbert? Ich hoffe, das war nicht zu schlimm, aber irgendwo muss doch diese Situation mal unterbrochen werden :-(

Dienstag, 6. November 2007

Erwischt

... es hat mich die erwischt, jetzt bin ich ganz verschnieft und fühl mich desolat!

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Ich geh aus

... am Sonnabend abend. Da geh ich aus. Ein (Lieblings-)Kollege von mir feiert seinen Ausstand, und da geh ich hin. Sehr aufregend, ich war seit Januar nicht mehr ohne Baby unterwegs. Bin gespannt, ob der A das Kerlchen auch einschläfern kann, bin da ganz optimistisch. Vom Gefühl her ist es ganz seltsam, als wenn ich plötzlich groß bin (was ich nicht bin, weil ich ja klein bin ;-) ).

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Hm ... ich weiß nicht so recht ...

... heut ist Donnerstag. Das ist mein Bürotag. Kennt Ihr ja alle schon, wie das dann läuft. Ich pack am Nachmittag mich und den Wutz ein und fahre ins Büro, überbrücke mit ihm dort irgendwie eine halbe Stunde, bis der Wutzpapa kommt, den Wutz einsammelt und mit ihm wieder nach Hause fährt. Dann leg ich los mit Arbeit. Früher konnte ich auch schon in Anwesenheit des Wutzes arbeiten, aber das geht nicht mehr. Entweder er nimmt das Büro auseinander ordnet die Akten alle ganz seltsam an, oder er sitzt im Reisebett und schreit. Es wird also immer wichtiger, dass der Kleine pünktlich abgeholt wird.

Heut ist das also wieder soweit. Gestern abend sagte mir der A quasi im Vorbeigehen, dass er nun ja hofft, dass es morgen klappt mit dem Abholen. Ein innerliches "Wahhhhhh!" meinerseits, äußerlich in einem "Äh?" manifestiert. A kann da nun gar nix für, bei der Arbeit gibt es wohl einen neuen Auftrag, Stress usw. Nur geh ich ja nicht schwimmen oder einem anderen netten Hobby nach, sondern auch arbeiten. Und das geht wie gesagt nicht wirklich gut in Wutzens Anwesenheit.

Es ist einfach nur wieder dieses doofe Gefühl. Der Vater ist unterwegs in der großen Welt, auf der Jagd. Von der Mutter wird erwartet, dass sie in der Höhle wartet und die Kinderlein bewacht. Nur muss nun diese Mutter - also ich - auch zusätzlich noch in die große Welt und jagen. Gleichzeitig aber in der Höhle bleiben. So ein doofer Spagat.

Der A muss länger arbeiten, das geht nicht anders, ich muss auch arbeiten ohne Wutz, das geht nicht anders, es ist auch Stress, weil mein Chef nächste Woche Urlaub hat und noch viel zu tun ist vorher, aber andererseits muss ich den Wutz hüten, das geht auch nicht anders.

Ich suche grad noch meinen Zauberstab, der mich in all die erforderlichen Personen verwandelt.

Vorher muss ich aber noch den Wutz entpupen.

Ganz gespannt

Heute ist das Anmeldungsgespräch für die Krippe. Ich bin total gespannt. Es ist aber auch ein seltsames Gefühl, dass ich jetzt vorbereite, dass mein kleiner Spatz für längere Zeiten von mir getrennt sein wird. Obwohl ich weiß, dass die Krippe ein extrem gutes pädagogisches Konzept hat, dass es ihm absolut gut tun wird, weil er ja wirklich super gerne andere Kinder anrummst mit anderen kleinen Kindern zusammen ist. Das ist im Moment irgendwie gesamt gesehen eine recht emotionale Zeit. Bald ist es ein Jahr her, dass ich den Wutz aus dem Bauch in die große Welt geschickt habe, nun schick ich ihn aus dem Mama-Nest in die noch größere Welt. Das muss auch ich erst einmal verdauen.

Dienstag, 16. Oktober 2007

Sehr schöner Nachmittag

Heut war ich mal shoppen, mit der Kaiserin und dem Kleinen Kaiser in der Europa-Passage! Hach, das war schön :-)

Wir waren hier und dort (sehr lecker!) und dort auch (sehr verlockend!) und besonders dort (ein Paradies!). Ich wär ja so gerne reich :-) Muss wohl mal wieder Lotto spielen. Der Wutz hat aber einen Zottelball bekommen, der kleine Kaiser auch. Ich habe mir zwei Elch-Keksformen gekauft, zwölf Silikon-Herzmuffin-Formen und für die Wutzfamilie eine sehr nette "Deko-Schale", die ich in eine Adventsschale für Kerzen und Kekse und vielleicht auch in eine Osterschale für Kerzen und Eier und überhaupt umwandeln werde. Ich hätte gerne im Paradies Wolle gekauft und auch sehr sehr gerne ein paar von den Strickbüchern dort, es war soooo verlockend, aber ich war ganz resistent. Echt.

(Aber beim nächsten Mal hab ich ein Strickrezept dabei, und dann schlag ich total zu, ja!)

Schön war's und muss unbedingt wiederholt werden, liebe Frau Kaiserin :-)

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Geordnete Mütter-Welt

Abgesehen davon, dass die Nacht beschissen recht schlaflos war, weil der Wutz mal wieder in einer Dauerbebrustungsphase steckte, und abgesehen davon, dass es mir (vielleicht auch deswegen) heute morgen und vormittag ziemlich schlecht ging und auch meine Erkältung wieder heftig zurück gekehrt ist, also abgesehen davon war heute ein sehr schöner Tag, denn ich habe meine Mütter-Welt wieder in Ordnung gebracht.

Als ich noch voll gestillt habe, da war meine Mütter-Welt noch ganz heile. Da wusste ich doch, wie das ging, da war ich Profine und selbstbewusst. Beikost macht Spaß, auch wenn der Wutz ein doofer kleiner Suppenkaspar ist nicht immer alles isst. Ich find es recht spannend und mach sicherlich auch immer mal wieder ein paar kleinere Fehlerlein und überhaupt. Aber selbstbewusst bin ich in der Welt der Beikost noch nicht. Und so kommt es immer mal wieder vor, dass in dieser Beikost-Welt für mich der Haken ist und ich das Gefühl habe, dass ich nur suboptimale Lösungen gefunden habe.

So war es in den letzten zwei Wochen. Der Wutz hatte ja vor einiger Zeit das Motto ausgerufen "Zurück zur Mutter Brust" und die Beikost verweigert, darunter auch seine Abendmahlzeit, die bis dahin aus Getreideflocken, Obstmus und nachfolgender Stillmahlzeit bestand, so wie es ja sein sollte. Nichts mehr zu holen mit dieser Mahlzeit beim Wutz. Auch mit Pre-Milch angerührt, schmeckte ihm der Brei nicht mehr. Zuerst haben wir ihm dann statt dessen Obst-Getreide-Gläschen gereicht. Die kamen ganz gut an, aber eigentlich soll er ja abends einen Milch-Getreide-Brei bekommen. Wir sind dann auf den Onkel-H-Grießbrei ausgewichen. Der schmeckte ihm - kein Wunder, da ist Bourbon-Vanille und all son Schiet drinne. So geriet also der Haken in meine Beikost- resp. Mütter-Welt. Eigentlich wollte ich meinen Sohn ja genau ohne solchen Schiet ernähren. Aber wie nun mit dem Milch(!)-Getreide-Brei? Klar, mit Muttermilch könnte man ihn anrühren, aber dann sehe ich mich in Jahrzehnten noch stillen, wenn ich alles, was der Wutz nicht mag, erst mal mit Muttermilch anrühre ;-) Vollmilch? Besser nicht, das Kindi ist allergiegefährdet. Oder doch? In einigen Büchern liest man ja, dass das bei einem über zehn Monate altem Kind kein Hindernis ist. Aber egal, welche Richtung, mir machte alles Bauchweh. Hmpf! Habe heute dann HA-2-Milchpulver gekauft. Damit und mit Dinkelflocken und einem viertel Obstgläschen habe ich dem kleinen Gourmet ein schmackhaftes Abendbrot bereitet. Er hat sogar ein gutes Drittelchen davon gefuttert.

Der nächste Haken in meiner kleinen Welt war die Sache mit der Dental-Hygiene.

Als der Wutz seinen ersten Zahn bekam, bin ich schnurstracks in die Apotheke und habe mich mit Baby-Zahnpflege-Utensilien eindecken lassen. Bestehend aus einem transparenten Silikon-Finger-Aufsatz mit Bürstchen sowie einem Zahnputzlernset von Mam, das waren zwei Bürsten, eine Winzbürste zum Selberputzenlernen und eine größere für die Mamabürsterei. Von Zahnpasta wurde uns in der Apotheke abgeraten und auch seitens der Kinderärztin, das solle man erst starten, wenn das Kindi selbst ausspucken könnte. Zahnpflege pur also sozusagen. Wir gaben fortan Herrn Wutz die Minizahnbürste zum Üben, das klappte auch ganz gut, er hat die immer eifrigst bearbeitet. Der Fingeraufsatz geriet in Vergessenheit, und wie es so ist mit transparenten kleinen Dingen: Er verschwand. Irgendwo. Weg ist er nun.

Anlässlich unseres Kinderarztbesuches vor anderthalb Wochen hat jetzt der A in einem Babymagazin gelesen, dass man doch vom ersten Zahn an mit Pasta und so. Und plötzlich bestätigte dies auch die Ärztin und die Apotheke. Zahnpasta wurde also beschafft. Ich bin ja ein sehr traditioneller Mensch. Und wenn die Mama jahrelang mit Elmex gut fährt, dann kann dies doch auch der Sohn. Wir haben also diese Baby-Zahnpasta von Elmex gekauft. Ein großer Fehler. Seitdem ruft der Anblick sämtlicher Zahnbürsten große Empörung beim Wutz hervor. Das Zeug kommt ihm nicht in den Mund. Nein, wirklich. Elmex! Ich war also gestern ein wenig ungenau in meiner Bitte um Hilfe. Nicht an der Zahnbürste direkt selbst liegt es, eher an der Zahnpasta, die nun hinzu kam.

Dennoch der Zahnputzhase ist eine tolle Idee, leider fand ich keinen :-( Unser Fingeraufsatz ist transparent und deswegen weg. Ich hab also einen neuen gekauft und auch gleich eine Zahnpasta ohne Fluor mit besserem Test-Ergebnis und babygerechterem Geschmack.

Beim Zubettgeh-Wickeln durfte der Wutz dann zuerst an meinem Finger mit Aufsatz ohne Zahnpasta nuckeln, inkl. fachgerechter Zahnmassage, dann hab ich ein wenig Pasta drauf gemacht, wieder Genuckel, wieder Massage. Fazit: Wutz begeistert, ich durfte auch nach mehr als drei Minuten nicht wieder aufhören, da gab es dann nämlich Geschrei.

Also sind meine Problemchen gelöst, meine kleine Mütter-Welt ist wieder in Ordnung. Wie schön :-) Ich dank Euch für Eure lieben Tipps!

Montag, 8. Oktober 2007

Zelte

Heute hab ich noch ein wenig Zelte gekauft. Noch ein paar Oberteile und einen Rock im Angebot. Jetzt hab ich für den Herbst und den hier ja üblichen nicht soo kalten Winter erst einmal ein paar schöne Klamotten. Der freundliche Zelt-Schwede gefällt mir immer besser. Denn das Anprobieren war selbst mit Buggy kein Problem, ich durfte in die Rollstuhl-Probier-Kabine mit dem Wutz. So klappte alles stressfrei.

Ich hab noch in einem anderen netten Geschäftchen einen traumhaft schönen roten Kuschelschal gefunden, der um die Hälfte reduziert war. Und zwei Ketten, die den Wutz faszinieren. Voila, Mama fühlt sich wieder wohler.

Und Hausschuh gab es auch gleich noch dazu.


Und hier posiert die Zeltmama mit dem Wutze :-))

Sonntag, 7. Oktober 2007

Massage

Der A hatte mir zum Geburtstag einen Gutschein für eine Massage bei meiner Yoga-Lehrerin geschenkt. Den hab ich heute eingelöst. Es war toll. Ich durfte mir ein schönes Öl aussuchen und habe dieses Sanddorn-Öl genommen - himmlisch! Ulla kann wirklich toll massieren. Und sie hat sich ordentlich Zeit gelassen. Das tat richtig gut und war ein tolles Geburtstagsgeschenk! Danke lieber A :-X

Olle Plünnen

Irgendwie war ich heute genervt und gefrustet, weil mir im Moment nur meine ollen Umstandsplünnen gut passen, und ich wäre auch gern mal wieder schick. Für den Sommer hatte ich ja sogar schöne Klamotten gekauft, aber jetzt ist Herbst, und es ist kalt.

Kurzerhand waren wir beim freundlichen Klamotten-Schweden. Da kann man ja manchmal sogar günstig einkaufen. Peinlicherweise war ich dann dort bei den großen Größen und habe mich bei den Zelten umgeschaut. Habe ein paar schöne Zelte erstanden. Sogar einen tollen braunen Cord-Blazer.

Wenn wir dann morgen meine Tante besuchen, bin ich also doch schick, jedenfalls schicker als sonst zur Zeit.

Dienstag, 2. Oktober 2007

Auslaufmodell

Hm, ob nun meine linke Brust die Weltstillwoche feiert oder - wie von Yvonne angeregt - nachts zum Stillen vor die Tür will? Ich weiß es nicht, aber heute läuft mir den ganzen Tag über schon immer wieder die linke Brust aus, obwohl sie ja nun einigermaßen regelmäßig bestillt wird. Hm!