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Montag, 12. November 2007

Hurraaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!

Wir kriegen genau den Krippengutschein, den wir brauchen!

Ab 7. Januar geht der kleine Herr Wutz für 20-30 Stunden wöchentlich in die KiTa!

Ich freu mich!

Montag, 5. November 2007

Krippenbürokraten

Im Büro, da sitzen die Kraten und raten ...

Ich rätsel auch. Die Dame in Norderstedt sagte, sie würden keine Hamburger Krippenkosten übernehmen, da es in Norderstedt genug Krippenplätze gebe. Auf meine Frage, ob mein Sohn denn dort ein Krippenplätzlein bekommen könnte (mir wird ganz krippenweihnachtlich), sagte sie mir, nein, da hätten nur Mütter mit Schichtdienst Anspruch drauf, sonst hätten sie da wahnsinnig viele Tagesmütter.

Gibt es hier vielleicht eine Leserin aus Norderstedt, die sich auskennt?

Montag, 29. Oktober 2007

Nur für den Fall

... dass hier mal jemand vom Hamburger Jugendamt oder vielleicht sogar irgendein Erziehungsministertirila vorbeischaut: Ihr seid echt doof! Das muss ich jetzt mal loswerden!

Ich möchte arbeiten! Ich möchte gern soviel arbeiten, dass ich wieder ein normales Leben führen kann und nicht immer mehr mit meinem Konto ins Minus gerate. Zumal Ihr Schweinebacken realitätsfremden Papierschieter Bürokraten ja meint, wir seien zu reich für Erziehungsgeld. Da reg ich mich ja schon gar nicht mehr drüber auf. Echt nicht. Okay fast gar nicht ... Egal. Darum geht es nicht. Ich möchte also arbeiten, damit ich wieder für mich sorgen kann, damit ich auch für mein Kind sorgen kann, damit ich weder dem A noch dem Staat auf der Tasche liege. Da ich nur eine Person bin, ist es doch nachvollziehbar, Ihr bescheuerten Dumpfbacken liebe Leute vom Jugendamt, dass ich dann eine Betreuung für mein Kind brauche.

Okay, ich habe schon kapiert, dass es Euch, mir fällt gar kein doofer Name mehr für Euch ein sehr verehrte Damen und Herren vom Jugendamt, sehr schwer fällt, einerseits tolle KiTa-Plätze zu versprechen, andererseits auch welche zur Verfügung zu stellen.

Zum Glück hab ich ja einen Arbeitgeber, der nicht ganz so korinthenkackerig ist wir Ihr! Mein Arbeitgeber hat Eigeninitiative (ich bin so sauer, ich kann das Wort nicht mehr richtig schreiben!) gezeigt und eine KiTa gegründet. Ich brauch von Euch nur noch einen 30-Stunden-Gutschein, damit ich meinen Sohn dort anmelden kann und wieder meiner Arbeit nachgehen könnte. Mensch Meier!

Und was habt Ihr hirnverbrannten volldepperten Stempelhalter lieben Menschen dann zu tun? Ihr sollt mir nur diesen Gutschein geben. Nein, Ihr tut das nicht! Nein, wieso denn auch?

"Also, wenn Sie 20 Stunden in der Woche arbeiten, dann kriegen Sie auch nur einen 20-Stunden-Gutschein. Wenn das eine Betriebskrippe ist, dann zählt der Arbeitsweg nicht mit. Wir könnten kulant sein, aber Sie sind doch von dort, wo Sie wohnen, bis dort, wo Sie arbeiten, keine Stunde unterwegs, die S-Bahn fährt nur 17 Minuten."

Zum einen, liebe strunzdoofe Trulla vom Jugendamt liebe Dame vom Jugendamt, mach ich eigentlich fast täglich Überstunden (okay, ich kann verstehen, dass das vielleicht für die Dame-Beamtin vom Jugendamt nicht nachvollziehbar ist), zum anderen bin ich mit Kinderwagen und Kind sehr wohl eine Stunde von A nach B unterwegs. Falls der Fahrstuhl zur Bahn kaputt ist (das ist er sehr oft) eher noch länger ("Wir zählen nur die reine Bahnfahrt, Fußwege zählen nicht mit." - Wie jetzt, kriege ich einen Diensthubschrauber gestellt?). Es regt mich auf, es regt mich dermaßen auf!

Ich möcht einfach nur arbeiten und mein Kind in der Zeit betreut haben. Aber wenn die das lieber haben, könnt ich ja auch eine arbeitslose Vollzeitmutter werden und dem Staat so richtig zur Last fallen. Hmpf!!!

Donnerstag, 25. Oktober 2007

KiTa

Heut war nun das nächste KiTa-Gespräch mit unserem Geschäftsführer. Es geht alles seinen Gang. Ich muss beim Jugendamt KiTa-Gutscheine besorgen, dann wird berechnet, was wir bezahlen. Der Wutz wird einer der ersten KiTa-Insassen sein. Ich bin ganz gespannt und freu mich, dass das jetzt immer mehr in trockenen Tüchern ist und absehbar, wann es anfängt.

Im November oder Dezember haben wir unseren ersten Elternabend :-)

Es war allerdings nicht ganz einfach, den Gesprächstermin wahrzunehmen. In Hamburg streiken die S-Bahnen, will heißen, unsere Bahn fuhr nur im 20-Minuten-Takt. Da nun aber mein Termin schon um halb zehn war, musste ich also mit Kinderwagen zur Hauptverkehrszeit in eine volle S-Bahn steigen. Die anderen Fahrgäste waren nicht grade erfreut ("Muss die nun auch noch mit? Die kann doch nun auch später fahren."). Ein leicht restalkoholisierter und furchtbar stinkender Mitfahrgast wollte gar den Kinderwagen aus der S-Bahn räumen. Immerhin sind wir dann doch komplett angekommen.

Der Wutz war sehr interessiert an der Büroeinrichtung unseres Geschäftsführers. Der ist selbst Vater von vier Kindern. Er hat dem Wutz erst einmal eine olle billige Armbanduhr hingelegt, die allerdings nur ein paar Minuten interessant war. Dann wurde ein Döschen ausgeräumt vom Wutz und dann ging es auf große Entdeckertour. Er ist über alles mögliche hinweg geklettert und gestiegen und war guter Dinge. Ich auch :-)

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Betriebskrippe

Hach! Heute war das Krippengespräch. Der kleine Herr Wutz ist gleich erst mal sozusagen in medias res gegangen und hat versucht, der guten Dame, mit der wir unser Gespräch führten, ihren Goldschmuck abzunehmen :-) Man konnte ihn für eine Weile mit einem chromglänzenden Kaffeelöffel beruhigen.

Wir haben also ab dem 7. Januar einen Krippenplatz. Dann sind erst mal vier Wochen Eingewöhnung. Da muss ich also dann auch dabei sein. Das ist jetzt etwas blöd, weil die Krippe eigentlich schon im Dezember eröffnen sollte, und von da ab wollte ich auch die Eingewöhnungszeit haben. So wird es nun etwas schwer, weil ich ab 17. Januar 20 Stunden in der Woche arbeiten muss und da den Wutz schon eingewöhnt haben wollte. So weiß ich noch nicht ganz, wie wir nun das wieder organisieren sollen. Aber das wird sich schon regeln lassen. Aller Voraussicht nach werde ich Mittwoch, Donnerstag und Freitag arbeiten, einen Tag davon nur halb. Das Ganze hört sich gut finanzierbar an, ich teile mir mit meinem Arbeitgeber 215 Euro Kosten, mal sehen, wieviel der übernimmt. Das weiß ich noch nicht. Mein Wutz wird also ein kleines Pionierchen und eines der ersten Kinder in dieser KiTa sein.

Besonders schön finde ich, dass ein Buch "geführt" wird, in dem wir immer wieder nachlesen können, was der Wutz so alles erlebt und gelernt haben wird (Futur II, ha!) in seinem Kindergarten.

Ob ich ihm wohl ein Täschchen kaufen soll ;-)? Es ist schon sehr aufregend. 16 Kinder fangen zugleich an. Hach!

Ganz gespannt

Heute ist das Anmeldungsgespräch für die Krippe. Ich bin total gespannt. Es ist aber auch ein seltsames Gefühl, dass ich jetzt vorbereite, dass mein kleiner Spatz für längere Zeiten von mir getrennt sein wird. Obwohl ich weiß, dass die Krippe ein extrem gutes pädagogisches Konzept hat, dass es ihm absolut gut tun wird, weil er ja wirklich super gerne andere Kinder anrummst mit anderen kleinen Kindern zusammen ist. Das ist im Moment irgendwie gesamt gesehen eine recht emotionale Zeit. Bald ist es ein Jahr her, dass ich den Wutz aus dem Bauch in die große Welt geschickt habe, nun schick ich ihn aus dem Mama-Nest in die noch größere Welt. Das muss auch ich erst einmal verdauen.

Mittwoch, 22. August 2007

Vorsichtig

Ich bin immer noch vorsichtig, aber nachdem ich heute mit unserem Geschäftsführer gesprochen habe und der auch nichts gegen mein zukünftiges Arbeitszeitmodell einzuwenden hat und mich sogar bat, dann gleich mal etwas Schriftliches zu entwerfen, also nachdem dies so ist, bin ich jetzt vorsichtig optimistisch, dass der Wutz ab Januar 20 Stunden in der Woche in der heißbegehrten Krippe sein darf. Mit Vorlauf- bzw. Übungszeit von vier Wochen. Will heißen, dass ich ihn bis Dezember irgendwie beikostfit zaubern muss und mich schon freuen kann auf eine tolle Adventszeit!

Hach!

Dienstag, 21. August 2007

Ich mag es ja noch gar nicht schreiben

... aber tu es dann doch mal :-)

Ich bin ein wenig vorangekommen in Sachen Kinderbetreuung. Aber pst und vorsichtig, das ist alles noch nicht in trockenen Tüchern.

Stand der Dinge war ja, dass das alles irgendwie nicht hinhaut, weil ich für den Betriebskindergarten mit seinem supertollen pädagogischen Konzept mehr arbeiten müsste, mein Arbeitgeber dies aber nicht aus seinem Etat rausrücken mag usw.

Ha! Heut rief mich die Kindergartenplanungstante an und verkündete froh, dass der Wutz sich ab Januar einen 40 Stunden-Platz mit einem anderen Betriebskindergartenkind teilen könnte. Dafür müsste ich nur das OK bekommen, dass ich die 20 Stunden in der Woche, die ich geplantermaßen ab Januar arbeiten sollte, auf zweieinhalb Tage verteilen dürfte. Und dann ginge das klar.

Hossa! Das wäre was! Ich werde das gleich morgen früh klären und würde mich so freuen, wenn das ginge :-)