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Mittwoch, 14. November 2007

Apfelbrötchen-Rezept

Hab ich doch versprochen, hier kommt es:

Zutaten für ca. 16 Stück

1 Päckchen Trockenhefe
400 g Dinkelmehl Type 630
2 EL Apfelkraut
2 Äpfel je ca. 130 g
100 g Quark
50 ml Rapsöl
1 TL Salz
Backpapier

Hefe und Dinkelmehl mischen, Apfelkraut mit 200 ml lauwarmen Wasser verrühren und mit Mehl und Hefe zu einem glatten Teig verkneten. 30 Minuten zugedeckt ziehen lassen.
Äpfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen. Dann raspeln. Quark, Öl, Salz und Apfelraspel mischen, unter den Teig kneten und eine weitere Stunde gehen lassen.

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Den Teig noch mal gut durchkneten, wenn er klebt, noch ein bisschen Mehl dazutun. 16 kleine Brötchen formen (bei mir war es etwas matschig, ich hab nix geformt, ich hab geflatscht), auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im Ofen (unten, Umluft 180 Grad) ca. 18 Minuten backen.

Sonntag, 11. November 2007

Blechkuchen mit Schafskäse

So, nun komm ich heut endlich mal zu was und tu hier mal das Rezept für den Kuchen mit Schafskäse rein. Ich hab es beim Chefkoch geklaut, und es geht ganz einfach, aber ich glaub, ich würde es beim nächsten Mal kräutertechnisch ein bisschen abwandeln, mit Schnittlauch und Dill und Petersilie schmeckt es nicht so gut!

Zutaten:

1 Becher Öl
2 Becher Mehl
2 Becher Naturjoghurt (ca. 500 g)
2 Eier
2 gekochte, zerdrückte Kartoffeln
200 g Schafskäse, zerbröselt
je 1 Bund Dill, Petersilie, Schnittlauch (hier würde ich eher zu Oregano oder Basilikum oder so greifen)

Alle Zutaten gut vermischen und auf einem Backblech verteilen, mit Sesam bestreuen.

Bei 180°C 30-40 Minuten backen.

Das war es schon :-)

Dienstag, 30. Oktober 2007

Zwieback-Brei

Hier noch mein Zwieback-Brei-Rezept:

Man nehme einen Dinkelzwieback (z.B. Alnatura) und lege ihn in einen tiefen Teller. Dann gieße man eine gewisse Menge (so nach Gefühl eben) (Baby-)Saft drauf. Z.B. Apfel-Banane oder so. Man lasse das eine kleine Weile ziehen und matsche derweil eine halbe Banane. Dann tut man das Bananengematsche zu dem Zwieback und matscht es noch in eine nette gefällige Breikonsistenz. Fertig, sehr lecker fürs Kind :-)

Sonntag, 28. Oktober 2007

Futter gut

Vom heutigen Essen gibt es leider keine Photos - Pommes und Schweinchen an Pilzleinsauce ... Das war zu schnell alle!

Aber die Eumelmama hat mir so lieb das Mandelsuppenrezept gepostet. Da versuch ich mal, für sie das Rezept von meinem "Asiatischen Schnellhuhn" zusammenzupfriemeln. Gar nie einfach, weil ich es mit den Mengenangaben nicht so habe :-)

Hier ein Bild!


Man nehme für das Ganze:

2 Hühnerbrüstlein
1 Packung Mung- oder Sojabohnensprossen
1 Glas Champignons
Chinesische Nudeln (diese Schnellkochkringeldinger, wie heißen die?)
Sojasoße
Sambal Oelek
Sesamöl
Pfeffer, Salz

Die Brüstlein in feine Streifen schneiden und in ein wenig Sesamöl anbraten, derweil Wasser für die Nudeln, deren Name mir jetzt nicht einfallen will, zum Kochen bringen. Salzwasser, klar :-)

Sprossen zu den Brüsten tun, Nudeln in das kochende Wasser tun, ein paar Tropfen Sesamöl mit in das Nudelwasser.

Pilze zu den Brüsten und den Sprossen schütten, das ganze ordentlich mit Sambal Oelek und Sojasoße und allem drum und dran abschmecken. Die Nudeln noch mal ein wenig mit Sesamöl beglücken und abgießen. Mischen. Fertig!

Dienstag, 23. Oktober 2007

Breiblablaba

Heut haben wir üppig gebeikostet! Allerdings waren wir etwas aus dem Takt. Der Herr Wutz macht jetzt nämlich nicht mehr so gerne einen Vormittagsschlaf. Er ist ja auch schon groß und 11 Monate alt und so, und da macht man das vielleicht nicht mehr. Naja, müde ist er natürlich dennoch. Aber man hält ja tapfer durch. Dafür ist er dann um die Mittagszeit rum zwar superhungrig, aber auch supermüde. Und essen mag er dann gar nicht mehr, da wird gekreischt, was das Zeug hält. Da muss die Brust ran, und da will man ja auch schlafen gefälligst, sofort. Mama!

Er hat sich dann zur Ruhe begeben, bebrustet und so, um 15.30 gab es dann für ihn Mittagessen. Aber sehr lecker, ein Rezept aus meinem schönen neuen Buch, einen Veggi-Brei, sehr einfach:

300 g Pastinaken und 250 g Kartoffeln schälen, fein würfeln, in 1/4 l Möhrensaft für 15 Minuten kochen. Dann noch für eine kleine Weile 50 g Hirseflocken dazu geben (diese Instantdinger), noch ein wenig quellen lassen, mit 6 EL Rapsöl verrühren. Pürieren. Fertig! Ergibt ca. vier Portionen, die man auch einfrieren kann. Dem Wutz hat es gut geschmeckt.

Aber er war dann halt aus dem Takt. Wir waren noch kurz ein wenig draußen, und dann kam meine Freundin Eva ohne Link zum Teetrinken. Der Wutz hat sie ins Bein gebissen und bitterlich geweint, als sie das nicht mochte. Und er war halt die ganze Zeit jaulig und kreischig, weil er eigentlich um fünf schon wieder müde war. Aber um diese Uhrzeit leg ich ihn besser nicht mehr schlafen, sonst ist nachts Party. Also gab es schon etwas früher Abendbrei, der ihm auch wieder mundete. Ein Grieß-Himbeer-Brei.

Jetzt ist Kind satt und schläft und ich werde gleich mal an seinem neuen Jäckchen weiter stricken.

Montag, 22. Oktober 2007

Garne! Stoffe!

Heut hab ich den Wutz dick eingemummelt (sehr zu seinem Missfallen, ich fürchte, es ist ein Sommerwutz) und bin mit ihm losgezogen.

Auf dem Markt hab ich Kartoffeln und Pastinaken für den Brei erworben, den ich im morgen kochen möchte.

Und dann ging es in mein neuentdecktes Klein-Paradies (das große ist in der Europa-Passage *schwärm*), in den Woll-Laden mit der netten Oma, die da berät. Der Wutz soll eine Mütze und einen Schal bekommen. Und ein Pullichen. Ich hab also ganz selig eingekauft, wirklich schöne Wolle und werd gleich mal nach einem hübschen Strickmuster für Mützchen suchen.

Abends hab ich den A ins Unglück gestürzt bezirzt, wir mögen doch uuuuuuuuunbedingt zum freundlichen Schweden in Blaugelb fahren. A wollte gar nicht und hat mich später verflucht, als wir endlos im Stau standen auch sofort und hat sich sehr auf die tollen Hot Dogs gefreut. Beim freundlichen Schweden hab ich ein paar Plastikschüsselchen für den Wutz erworben, zwecks Minibreifütterungen. Und dann bin ich aufs Wesentliche zugesteuert: Die Stoff-Abteilung. Dort hab ich mir ein paar spottbillige Stoffreste ausgesucht und einen Mini-Nähkasten (Nadeln, Stecknadeln, Schere und so in einem Kästchen), damit meine Nähutensilien dem Wutz nicht vor der Nase rumfliegen. Der A hat mir die mörderschwere Nähmaschine, die ich von meiner Stiefoma geerbt habe, auf den Wohnzimmertisch gehievt. Und wenn ich morgen Zeit hab, dann verdrösel ich das mal, wie man das mit dem Faden und allsowas so macht! Hach! Ich werd doch noch ne richtige gute Mutter ;-)

Aufgeräumt

Ich habe in der Küche mal die Kochbuchecke entmistet. Man muss ja nicht alle Kochbücher und Kochzeitschriften bis in alle Ewigkeiten aufbewahren. Das "Kochbuch für den Römertopf", das meine Oma in den Siebzigern erwarb und mir zusammen mit ihrem Römertopf vermachte zum Beispiel kann jetzt mal dem Römertopf folgen, der schon vor etlichen Jahren das Zeitliche segnete. "100 Gerichte für unter 10 Mark" für 9,90 DM kann auch weg, denn das einzig Leckere an den 100 Gerichten für unter 10 Mark war ihr Preis (Studentinnen haben halt nicht immer viel Geld und so), die Gerichte selbst waren höchst seltsam, und die D-Mark ist ja auch eingemottet. Mein Kochbuch folgt ihr nun ins Altpapier. Und einige Rezeptsammlungen mehr.

Jetzt sieht das Kücheneckregal gleich viel besser aus. Und was hab ich entdeckt?! Die Gebrauchsanweisung für meine Nähmaschine!

Ich kann gar nicht nähen. Aber vielleicht kann ich ja jetzt üben!

Sonntag, 21. Oktober 2007

Gläschenvorrat


Ich war heute sehr produktiv und habe mal ein wenig auf Vorrat gekocht für unseren kleinen Gourmet. Das Rezept war aus meinem neuen Kochbuch: Kürbis-Couscous mit Tahin. Wirklich einfach.

Einen winzigen Hokkaido-Kürbis mit Haut und Haaren bzw. mit Schale schlachten (ca. 500 g Kürbis wird benötigt) und entkernen und in kleine Würfelchen schneiden. Mit 300 ml Wasser ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Derweil 80 g Vollkorncouscous in 1/4 l Möhrchensaft (Babywurzelsaft) quellen lassen. Dann die Couscous zu dem Kürbis tun, 3 EL Tahin (Sesampaste) dazu, pürieren. Fertig. Ist ganz lecker. Man kann da ca. sechs Gläschen mit befüllen und diese einfrieren. Dem Wutz hat ein halbes zum Mittag gut geschmeckt :-)))

Samstag, 20. Oktober 2007

Roter Heringssalat ala Familie Wutz


Hier kommt das Bild und das Rezept:

2 rote Bete
1/2 Apfel
1 größere Gewürzgurke
vier Bismarckheringe
Creme fraiche
Miracle Whip light
Saure Sahne
Salz und Pfeffer

Zwei rote Bete ca. 25 Minuten kochen, dann abkühlen lassen, schälen und fein würfeln. Den geschälten halben Apfel und die Gewürzgurke fein würfeln, die Heringe in Stücke schneiden. Alles in eine Schüssel tun. Aus Creme fraiche, Miracle Whip und saurer Sahne eine Soße anrühren (Menge je nach Geschmack) und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Über den Heringssalat schütten, alles gründlich verrühren. Fertig! Schmeckt ganz prima zu Bratkartoffeln :-)

Beikost und so

Also, mein neues Kochbuch gefällt mir gut. Da sind echt schöne Rezepte drin, auch für mich, damit ich mir mal schnell was machen kann. Ich hab da schon ein Rezept vorgemerkt für "Pizzapfannkuchen" mit Hirse und Vollkornmehl und Tomaten und ein wenig Parmesan und Pesto. Das scheint total schnell zu gehen, und ich werd dabei vielleicht hoffentlich nicht immer fetter. Es sind wohl auch spezielle Stillmamirezepte. Sehr gut.

Der Wutz kriegt morgen ein kulinarisches Highlight: Kürbis-Couscous mit Tahin. Mal sehen, wie es ihm mundet. Im Zuge der Kocherei neulich hab ich entdeckt, dass er Hipp-Möhrensaft sehr mag. Also war ich heut abend mal experimentierfreudig und hab ihm einen Hirse-Milchbrei mit Möhrensaft angemischt. Und siehe da. Er hat tatsächlich fast alles aufgefuttert, das ist ja recht selten bei ihm. Das werd ich dann auch mal mit Apfelsaft probieren. Oder so. Geht schnell und ist ja auch abends ein prima Brei :-)

Wir Eltern hatten dann ein gehaltvolleres Abendessen. In der Gemüsekiste war noch Rote Bete, wir haben dann noch ein paar Zutaten ergänzt und einen fabelhaften Heringssalat draus gemacht. Mit Bratkartoffeln. Vielleicht tu ich nachher noch das Rezept und ein Bild rein :-)

Freitag, 19. Oktober 2007

Kulinarisches für Mutter und Sohn

Ich hab ein neues Kochbuch für den Wutz _und_ mich! Dieses hier nämlich. Mir war aufgefallen, dass es nicht so wirklich richtig einfach ist, zu der vorschwangerschaftlichen "Traum"-Figur zurückzukommen, wenn man mittags dem Kindlein ein vernünftiges Futter serviert und sich selbst hastig einen (naja, wenn es nur einer wäre ...) Schokoriegel reinpfeift. In meinem neuen Kochbuch sind nun auch Rezepte für ein gemeinsames Mittagessen. Da sind schon ganz schöne Rezepte bei. Gefällt mir gut. Die letzten Tage hatte ich ja nun allerhand um die Ohren, da bin ich nicht zum Kochen gekommen, aber heute war es dann soweit. Nach einem chaotischen Arbeitsvormittag konnte ich zur Tat schreiten.

Perlgraupenrisotto sollte es geben. Einfache Zubereitung, sehr preiswert. Ich fand es lecker!

So sah es aus:

Das war des Wutzens Risotto.

Dies hier meines ... wirklich schnell gemacht:

120 g Hühnerbrustfilet
2 Möhren
1 EL Rapsöl
120 g Perlgraupen
300 ml Möhrensaft (Babysaft ohne Honig oder dergleichen)
150 ml Wasser
2 EL saure Sahne
Sojasoße
Currypulver

Das Fleisch wird ganz klein gewürfelt und im Öl angebraten, die Möhren ebenfalls ganz klein würfeln und für zwei Minuten dazugeben. Dann die Perlgraupen mit rein, etwas glasig dünsten, mit Möhrensaft und Wasser ablöschen, solange köcheln lassen, bis die Graupen weich sind. Die saure Sahne nach Ermessen dazu geben, entweder die Kinderportion sahnefrei lassen oder eben nicht. Ich hab des Wutzens Portion leicht anpüriert und noch mit etwas Möhrensaft verflüssigt. Meine Portion hab ich micht Sojasoße und Currypulver abgeschmeckt, lecker.

So sah der Wutz nach dem Essen aus, ich glaub, ihm war es nicht flüssig genug. Dafür konnte er schön mantschen. Ich üb das noch!


Dienstag, 9. Oktober 2007

Geschnetzteltes mit Röstihaube (Rezept)


Hier kommt jetzt das Rezept für unser gestriges Abendbrot:

Zutaten für zwei hungrige Personen, eine davon stillend:

2 Schweineschnitzel
1 EL Mehl
1/4 l Gemüsebrühe
1 Bund Lauchzwiebeln
3 Gewürzgurken
200 g Schmand
1 EL Senf
6 Kartoffeln (festkochend)
Petersilie
1 Ei
Öl und Gewürze

Die zwei Schnitzel werden geschnetzelt und in einer Pfanne kräftig angebraten, salzen und pfeffern. In der Zeit werden schnell die Lauchzwiebeln in Ringe und die Gewürzgurken in kleine Scheiben geschnitten. Das Fleisch mit Mehl anschwitzen, nach einer kleinen Weile mit der Gemüsebrühe ablöschen, ca. fünf Minuten köcheln lassen. Lauchzwiebeln, Gurken, Schmand, Senf und beliebige andere Gewürze mit dazutun. Noch eine Minute nachköcheln.

Die Kartoffeln schälen und grob raspeln, mit der gehackten Petersilie, dem Ei und beliebigen Gewürzen (z.B. Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Knobipulver) vermengen. Fleischmischung in eine Auflaufform tun, Kartoffelmischung obendrauf, das Ganze bei 150 Grad (Umluftherd) in den Ofen für 45 Minuten, sehr lecker :-)

Montag, 8. Oktober 2007

Kulinarisches

Heute war die ganze Familie in der Küche tätig!

Der Wutz hat sich mal gründlich umgeschaut.


Der A hat einen tollen Apfelkuchen gebacken, in jetzt schon gewohnter Perfektion:


Ich habe - hach, die gute Hausfrau mal wieder - ein nettes Abendessen gemacht, Geschnetzeltes mit Röstihaube überbacken. Sehr lecker alles :-)

Donnerstag, 6. September 2007

Dinkelknäcke

Immer noch kein Fax, daher noch ein wenig Gute-Hausfrau-Kram.

Das Dinkelknäcke ist fertig und gar nicht unbedingt nur für Babies geeignet, das ist echt lecker und total einfach:

1/8 l Milch (hab ich durch Wasser ersetzt, vielleicht geht ja auch Muttermilch *g*)
50 g Butter (hab ich durch Rapsöl ersetzt)
250 g Dinkelmehl
1 TL Meersalz (ich hab nur ein ganz wenig Salzchen genommen)

Das Wasser erwärmen und mit dem Öl mischen. Das Mehl in einer Rührschüssel mit dem Salz mischen.

Das warme Wasser mit dem Öl zum Mehl gießen und alles rasch zu einem festen Teig verkneten, diesen eine halbe Stunde ruhen lassen (der hat das gut, der Teig, der darf ruhen ...).

Das Backblech fetten. Eine Arbeitsplatte mit ein wenig Dinkelmehl bestreuen, den Teig schön dünn ausrollen, dann in Vierecke schneiden, so wie man halt seine Brotscheiben haben möchte (jetzt kommt das Fax ...). Die Teigstücke auf das Backblech tun und hübsch dekorativ mit einer Gabel einstechen.

Backofen auf 180 Grad (Umluft auf 165) vorheizen, das ganze 20-25 Minuten backen, nach dem Backen noch für fünf Minuten im aussen Ofen lassen und so.

Sehr lecker.

Wenn ich Feierabend habe, mach ich auch ein Bildi rein.

Nachtrag: Hier ist das Bild, wo mein Feierabend ist, weiß ich nicht ...


Das ist echt ein voll leckeres Knäcke, wir haben es schon fast alle :-)

Dienstag, 4. September 2007

Ich habe gelernt

Das Wort Urlaub und so werde ich so als Tagesbeschreibung erst schreiben, wenn der Tag als solcher dann auch rum ist ...

Das mit dem Baden war dann wohl nix. Also am Anfang schon. Kindi schlief, ich hatte mir noch ein Essen in den Ofen geschoben und war grade total glücklich mit einem spannenden Buch in der Wanne. Gerade eben zwei Minuten konnte ich mich sogar entspannen, ich habe eventuell vielleicht sogar eine halbe Seite gelesen. Dann quäkte Lord Helmchen. Also hab ich mir schnell nen Bademantel umgeplünnt und bin ins Schlafzimmer zum Wutz geschliddert. Der war mittlerweile untröstbar, jedenfalls fast untröstbar, es hat ca. 20 Minuten gedauert. Als er wieder getröstet und zurück im Schlummerland war, bin ich frierend und bibbernd zurück zu meiner Wanne geschlichen. Das Wasser war grade noch lauwarm, aber dennoch war es im Badezimmer nicht grade entspannend, denn das Mistvieh unsere liebe Molli hatte grad ihr Katzenklo für ein ausgiebiges Scheißerchen benutzt. Also hab ich es noch für eine kurze Weile versucht, nur um dann ein etwas verkohlteres Essen zu haben.

Ich freu mich :-/ Hmpf!

Aber es war trotzdem schön, dass ich schon heut vormittag das Arbeitspensum geschafft hatte, so konnte ich noch mit meiner Freundin Eva ohne Link und dem badewannenstörenden Kinde einmal um unseren Teich spazieren. Das war schön.

Heut abend war ich dann sogar noch fleißig und habe das Obst aus der Gemüsekiste (das ist doch irgendwie ein Widerspruch in sich ...) für den Wutz gekocht und in Gläschen getan und eingefroren.

Und dann hab ich noch ein wenig für morgen vorgearbeitet, damit ich vielleicht noch einmal eine Radtour mit Lord Helmchen machen kann.

Tage wie dieser geben mir irgendwie das Gefühl, dass ich vielleicht doch eine ganz gute Mutter, Hausfrau und überhaupt bin.

Schön :-)

Samstag, 25. August 2007

Backe Backe Dinkel

Der Wutz ist ja mittlerweile recht beikostfit, und das hat mich ermutigt, die nächste Stufe seines Ernährungsplanes anzugehen. Der Vormittagsbrei, auch GOB bzw. Getreide-Obst-Brei genannt.

Jetzt hab ich da noch son schlaues Buch, und da stand drinne, es sei doch eine praktische Idee, dafür einen schmackhaften Zwiebackbrei zu bereiten. Ist auch praktisch für unterwegs, man braucht ja nur einen Zwieback, etwas Wasser und etwas Obstmus, fertig ist die Pampe :-)

So bin ich denn also am Donnerstag mit der Bienenmama wohlgemut auf die Zwiebackjagd gegangen. Nun ist der Wutz ein allergiegefährdetes Kind. Und der Wutz lebt in einem schönen Land, in dem man in das Essen für die dort lebenden glücklichen Leute lauter feine Dinge reinmischt, damit es den Leuten in dem schönen Land noch besser geht. Sie können dann besser schlafen und haben bessere Zähne mit viel blitzendem Metall darinne und eine hübsche runde Figur. Das ist doch schön von den klugen Menschen, die das Essen für die glücklichen Leute herstellen.

Sagen wir es mal andersrum: Kann mir mal jemand sagen, was folgende Zutaten in Babynahrung (geeignet ab dem vierten Monat ) zu suchen haben: Zucker, Butter, Ei, Vollmilch, Salz, Weizen und als Krönung (in einem Gutenachttrunk) sogar Melisse?!

Oder fragen wir noch mal andersrum: Klar, es gibt Mütter, die so etwas kaufen und füttern, das sei denen auch unbelassen, ich mecker ja gar nicht an denen, aber warum gibt es nicht etwas für Mütter, die ewas ohne Zucker, Butter, Ei, Vollmilch, Salz, Weizen und als Krönung Melisse brauchen.

Aber das gibt es nicht. Nicht einmal Alnatura hält es parat, ich hab es im Internet nachgesehen. Ich brauchte einfache Dinkelkekse ohne Schrot und Vollkorn, ohne Salz, ohne Palmfett oder sonstwas.

Nö!

Ist nicht :-(

Also hab ich mir im Internet mal Rezepte gesucht für Dinkelzwieback. Ist ziemlich umständlich. Und nicht einmal ich stelle mich in die Küche und backe Dinkelzwieback, der im Endergebnis aufgebröselt in einem Fruchtwasserbrei (ACHTUNG! WICHTIG! Ich meinte - bei nochmaligen Lesen hab ich es gemerkt - natürlich Frucht-Wasser-Brei und nicht Fruchtwasser-Brei...) landet. Insofern hab ich für diese Beikoststufe dann einfach die Pläne geändert, der Wutz bekommt nun ab morgen Dinkel-Birnen-Brei (ich würd dann in der nächsten Woche gern Pfirsich probieren *jammlecker*).

Aber den Zwieback wollte ich dennoch probieren, weil ich mir dachte, er hat dann auch mal was zum knabbern.

Hab also gestern dann mal kurz Dinkelzwieback vorbereitet, dem Backautomaten sei dank ist das mit dem Hefeteig ganz einfach.

Heute morgen beim Frühstück haben wir es dem Wutz dann kredenzt. Und was tut mein kleines Wutzwürmchen? Es wendet sich angeekelt von dem liebevollst bereitetem Dinkelzwieback ab und frisst lieber Zeitung :-(

Sei es drum, er brauchte wohl einfach noch ein wenig Zeit, sich an eines der ältesten ernährungstechnischen Kulturgüter der Menschheit zu gewöhnen.

Nach dem Babyschwimmen war entweder sein Hunger so groß oder sein Interesse dann doch plötzlich erwacht. Denn siehe da!

Sonntag, 15. Juli 2007

Ach, und das Grillen

Das wollt ich ja auch noch und überhaupt.

Wir haben lecker gegrillt. Hier kann man kucken:


Auf diesem Teller befinden sich

Baguette (gekauft, weiß nicht, wer das Backyright hat)
Tsatsiki (gekauft)
gelbe Zucchini und
gegrilltes Sesamschweinchen

Die Zucchini und das Schweinchen hatte ich lecker mariniert.

Zucchini in dünne Streifen geschnitten, Marinade gemischt aus

Olivenöl, Salz, Pfeffer, Knobipulver, Zitronenmelisse, Thymian, Oregano und Rosmarin, Rosenpaprika, Cayennepfeffer

darin eingelegt einige Stunden ziehen lassen, dann elektrogegrillt :-)

Sesamschweinchen geht so: Schweinefilet fachgerecht auswaiden und zerlegen, Marinade mischen aus

Sesamöl, Salz, Pfeffer, Knobipulver, Sesamsamen, Koriander,

darin eingelegt einige Stunden ziehen lassen, dann elektrogegrillt.

Sehr lecker :-)

Mittwoch, 4. Juli 2007

Elterngläschen

Der Wutz war heute ein wenig neidisch auf die Gläschen seiner Eltern.

Wir hatten nämlich, ohne ihm etwas abzugeben, Flammkuchen


und koreanischen Gurkensalat.



Sehr lecker :-)

Freitag, 29. Juni 2007

Möhren-Kartoffel-Curry-Sahne-Pfanne

Heute hatte ich mal wieder Lust zu kochen, und die Gemüsekisten-Möhren mussten eh weg. Folgendes Essen ist daraus entstanden:

2 Schweineschnitzel
6 Kartoffeln
6 Möhren
1 Stange Porree
1 Dose Champignons
Sojasoße
Pfeffer, Salz
Cayennepfeffer
Currypulver
500 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
1 EL Speisestärke

Die Schnitzel werden in dünne Streifen geschnitten und in eine Schüssel gegeben, ca. 2 EL Sojasoße dazu, Currypulver nach Geschmack und für eine Weile marinieren lassen.

In der Zwischenzeit Kartoffeln schälen und in Stifte schneiden, Möhren waschen, putzen und ebenfalls in Stifte schneiden. Den Porree in Ringe schneiden.

Die Schnitzelstreifen in etwas heißem Fett anbraten, dann aus der Pfanne nehmen und das Gemüse (Kartoffeln, Möhren, Porree und Champignons) in dem Bratenfett andünsten, nach ein paar Minuten Gemüsebrühe und Sahne, noch etwas Curry und Cayennepfeffer dazugeben. Diese Gemüsemischung für ca. zehn Minuten vor sich hinköcheln lassen, dann das Fleisch wieder dazu geben. Noch einmal für ca. fünf Minuten köcheln lassen. Die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser anrühren und in die Pfanne geben, alles noch einmal aufkochen lassen. Abschmecken.

Sehr lecker :-)

Samstag, 23. Juni 2007

Cevapcici (Gesundheit) mit Feta-Reis

Ach ja, also bald werd ich so richtig perfekt kochen und dann auch bei den Kochprofis posten. Aber solange meine Bilder noch aussehen wie Fischfrikadellen ...

Jedenfalls wollte ich noch von der raupenfreien Verwertung unserer Gemüsekisten-Bio-Zucchini erzählen:

Es gab Cevapcici (Gesundheit!) mit Feta-Zucchini-Reis. So:

1 Tasse Langkornreis mit
2 Tassen Salzwasser kochen und dann bis fertig ziehen lassen.

1 Zucchini waschen und in dünne Scheiben schneiden.
1 Knobizehe pellen und würfeln
1 Zwiebel pellen und würfeln
einige Zweige Thymian abrupfen

Zucchini, Knobi und Zwiebel in Olivenöl leicht anbraten und dann noch acht Minuten weiterdingsen lassen. Pfeffern, salzen und den Thymian auch mit dazu tun.

400 g Rinderhack mit
1 EL Tomatenmark und
Salz und Pfeffer und Paprikapulver (scharf)

verkneten und aus der Masse Röllchen formen. Diese dann in Olivenöl von allen Seiten knusprig braten.

Wenn der Reis gar ist, wird er zu der Gemüsepfanne gerührt, dann fügt man noch 150 g zerbröselten Feta dazu, das wird dann noch erhitzt, bis der Feta geschmolzen ist.

Alles zusammen nett in Fischfrikadellenform auf dem Teller anrichten. Tsatsiki ist lecker dazu und frisches Brot. Fertig, lecker :-)